
Auch in der Jubiläumssaison widme ich mich wieder den Elfmeterschützen der Bundesliga. In der letzten Saison schaffte Sejad Salihovic von 1899 Hoffenheim das Künststück sieben von acht Elfmetern zu verwandeln und war damit der erfolgreichste Schütze. Seinen Besitzern in den Managerspielen hat das zahlreiche Extra-Punkte eingebracht und deswegen solltet auch ihr den potentiellen Elfmeterschützen Beachtung schenken, wenn es um die Zusammenstellung eures Kaders für die neue Saison geht!
Auf Platz zwei und drei der erfolgreichsten Schützen der abgelaufenen Saison landeten Klaas-Jan Huntelaar und, oh Wunder, Arjen Robben! Trotzdem ist fraglich ob letzterer auch in der kommenden Saison die Elfer schießen wird aber dazu weiter unten mehr.
Borussia Dortmund
Lange Zeit konnte gerätselt werden wer beim BVB die Elfmeter schießt. Letztendlich haben sich aber drei potentielle Schützen herauskristallisiert: Jakub Blaszczykowski, Mats Hummels und im Testspiel gegen Münster auch Ivan Perisic. In dieser Reihenfolge sehe ich sie auch in der internen Hierarchie. Den ultimativen Kauf-Tipp abzugeben ist aber schwer, denn durch den starken Konkurrenzkampf und die von Klopp angekündigte Rotation ist von den drei momentan nur Hummels gesetzt. Sollte es Kuba aber schaffen sich durchzusetzen wird er in meinen Augen vom Punkt antreten.
Update: Am Ende lief es doch auf den Vollblutstürmer Robert Lewandowski hinaus. Allerdings darf auch auf die anderen Kandidaten weiterhin ein Auge geworfen werden, kursieren doch immer wieder Wechselgerüchte um den treffsicheren Polen.
Update 2: Kuba wollte am 12. Spieltag wohl die Regel “Der Gefoulte soll nicht selber schießen” befolgen, denn am 16. Spieltag trat er doch wieder vom Punkt an. Jürgen Klopp wird es wohl egal sein, wer schießt. Hauptsache der Elfer ist drin und das schaffen sowohl Kuba als auch Lewandowski, also am besten auf beide setzen!
FC Bayern München
Der FC Bayern und die Elfmeter – selbst große Thriller-Autoren könnten keine bessere Geschichte zu diesem Thema schreiben als das, was der selbsternannte Ligaprimus in der letzten Saison gezeigt hat. Arjen Robben vergab den wichtigen Elfmeter gegen den BVB kurz vor Schluss im sogenannten “Sechspunktespiel” und damit nahm das Unglück seinen Lauf. Im Halbfinale der Champions League konnte man Real Madrid vom Punkt zwar noch bezwingen aber das verdankten sie eher Manuel Neuer, denn auch hier versagten mit Philipp Lahm und Toni Kroos zwei Spieler vom Punkt. Im Finale war es wieder Robben, der in der Verlängerung für klare Verhältnisse hätte sorgen können, hierbei aber genauso verschoss wie Bastian Schweinsteiger eine halbe Stunde später im Elfmeterschießen. Im Halbfinale des LIGA total! Cups verlor dann Franck Ribery und (mal wieder) Schweinsteiger die Nerven. Stellt sich die Frage wer nun noch über bleibt? Mario Gomez und David Alaba wären für mich die Favoriten, sind aber beide zu Beginn der Saison verletzt. Gomez-Ersatz Mario Mandzukic hat für Wolfsburg schon erfolgreich vom Punkt verwandelt und könnte deswegen auch bei Bayern anfangs die Elfmeter schießen, wenn sich nicht wieder Robben den Ball schnappt.
Update: Nachdem im ersten Champions League-Spiel der Saison mit Mandzukic der nächste Bayern-Spieler sein persönliches Elfmeter-Trauma erlebte, war es am dritten Spieltag Thomas Müller, der die Verantwortung übernahm. Er hat zwar einen eigenartigen Anlauf aber solang der Ball im Netz zappelt ist der Weg ja nicht wichtig. Jupp Heynckes hat dies gegenüber der TZ nach dem Champions-League Spiel gegen Lille auch bestätigt: „Dann habe ich ihn [Müller, Anm. d. Vf.] nominiert, er war für das Spiel in Lille erster Schütze, Ribéry Nummer zwei.” Somit wird wohl auch Franck Ribery als Müllers Stellvertreter in Zukunft mal wieder die Chance haben einen Elfmeter zu verwandeln.
Update 2: Vor der Saison hatte ich es schon vermutet und dieses Wochenende hat es sich gegen Frankfurt bestätigt: Alaba ist ein ganz heißer Kandidat für die Elfmeter. Keiner im Bayernteam hat so eine Kaltschnäuzigkeit und Schussgenauigkeit wie der junge Österreicher. Auch wenn der Torwart (wie in diesem Fall Trapp) die Ecke ahnt hat er keine Chance. Genau so ein Schütze fehlte den Bayern oftmals, aber nun scheint er gefunden.
Update 3: Kaum ein Verein schafft es so zu polarisieren wie die Bayern. Dies trifft auch auf den Elfmeterschützen zu. Gegen Freiburg war es nun wieder Thomas Müller, der vom Punkt antrat und verwandelte. Anscheinend entscheidet bei ihm und Alaba die Tagesform, wer am Ende den Elfer schießt.
FC Schalke 04
Nach dem FCB nun ein Verein bei dem es mir leicht fällt den Elferschützen zu benennen: Klaas-Jan Huntelaar. Am Torschützenkönig der Vorsaison gibt es nach sechs von sieben verwandelten Elfmetern keine Zweifel. Die Nummer zwei wird wieder Jefferson Farfán sein, der in Hunters Abwesenheit bisher immer souverän agierte.
Update: Nach dem verschossenen Elfmeter in der Champions League von Huntelaar hat sich in der Bundesliga Farfan den Ball geschnappt und sicher verwandelt. Es bleibt abzuwarten ob sich die beiden nun abwechseln oder Farfan nun immer schießt wenn er spielt.
Update 2: Gegen Leverkusen durfte der in der Winterpause eingekaufte Raffael den Elfmeter schießen. Farfan und Huntelaar fehlten in diesem Spiel beide verletzt. Einen Spieltag später gegen Frankfurt versucht dann Michel Bastos sein Glück, fand in Nikolov aber seinen Meister. Er war gegen die Werkself schon ausgewechselt, sonst hätte er wohl auch da den Vorzug vor Raffael erhalten.
Borussia Mönchengladbach
Auch bei den Fohlen gibt es keinen Zweifel am Schützen: Filip Daems ist Kapitän und einer der sichersten Schützen der Bundesliga. Noch nie hat der Belgier eine Chance vom Punkt ungenutzt verstreichen lassen. Bei seinem Vertreter wird es dagegen schon kniffliger. Tolga Cigerci war es im ersten Testspiel, bei ihm sind die Einsatzchancen aber sehr gering, weswegen ich eher auf Igor de Camargo tippen würde. Eventuell übernimmt aber auch Granit Xhaka oder Luuk de Jong in Abwesenheit des Kapitäns Verantwortung vom Punkt.
Update: Thorben Marx kämpfte sich bei der Borussia wieder zurück in die Startelf und übernahm Daems’ Aufgabe, als dieser am 11. Spieltag verletzt passen musste.
Bayer 04 Leverkusen
Bei Bayer war Simon Rolfes jahrelang der Nummer-Eins-Schütze. In der abgelaufenen Saison hatte er aber sehr um seinen Stammplatz zu kämpfen und vergab dazu einen seiner zwei geschossenen Elfmeter. Trotzdem sehe ich ihn als Kapitän und Absolvent der kompletten Vorbereitung gesetzt und als von allen Seiten akzeptierten Elfmeterschützen. Sein Vertreter ist wahrscheinlich Stefan Kießling der als Stürmer keine großen Probleme haben sollte aus elf Metern zu treffen.
Update: Am vierten Spieltag war es nicht Kießling der Rolfes vertrat sondern André Schürrle. Allerdings scheiterte er knapp mit seinem Pfostenschuss. Sollte Rolfes beim nächsten Elfer auf dem Platz stehen wird er es wohl machen.
Update 2: Nachdem Schürrle seinen verschoss bekam er gegen Schalke nicht noch einmal die Chance. Dafür nahm sich Kießling den Ball und so treffsicher er auch sonst ist, vom Punkt versagten ihm die Nerven. Nun bin ich mir sicher, dass Rolfes sich als nächstes den Ball schnappen wird.
Update 3: Dies tat er auch, aber auch er scheiterte. Bayer hat diese Saison kein glückliches Händchen bei seinen Kandidaten, die es an den Punkt schickt! In der Zwischenzeit hat aber zum Glück Kießling seine Elferbilanz aufgebessert und 3 von 4 verwandelt. In naher Zukunft rechne ich deswegen weiterhin mit ihm!
VfB Stuttgart
Der Stuttgarter Schütze war bisher immer Zdravko Kuzmanovic. Sicher und zuverlässig verwandelte er vier von vier Elfmetern in der abgelaufenen Saison. Allerdings gibt es um ihn immer wieder Wechselgerüchte weswegen ich meinen Blick auch auf seinen Stellvertreter richten möchte. Im Testspiel war dies Tamás Hajnal, der seinen Elfmeter souverän verwandelte. Kuzmanovic stand dabei sogar mit auf dem Platz. Eventuell bahnt sich hier also eine Wachablösung an. Auch Vedad Ibisevic ist in meinen Augen im engeren Kandidatenkreis für das Amt des Elfmeterschützen.
Update: Schon am 1. Spieltag kommt der von mir erst als dritter Schütze genannte Ibisevic zum Zug – und scheitert. Seine “Kontrahenten” waren gar nicht erst im Kader (Kuzmanovic) oder schon ausgewechselt (Hajnal). Nummer-Eins-Schütze wird Ibisevic also wohl nicht mehr werden. Bleibt nur zu hoffen, dass Bruno Labbadia im nächsten Spiel einen seiner beiden sicheren Elferschützen auf dem Platz lässt!
Update 2: Eigentlich hatte ich Ibisevic als Elfmeterschützen ja schon abgeschrieben, aber ein echter Goalgetter lässt sich von einem Fehlversuch natürlich nicht verunsichern. Am 7. Spieltag gegen Leverkusen machte er es dann besser und versenkte seinen Elfer. Da Kuzmanovic keine großen Einsatzchancen mehr hat und Hajnal momentan seine Form sucht kann man Ibisevic denk ich getrost auf Platz eins der Stuttgarter Elferschützen setzen.
Hannover 96
Bei Hannover ist die Hackordnung auch klar: An erster Stelle kommt Mohammed Abdellaoue, der in der vergangenen Saison alle Elfmeter verwandeln konnte, an zweiter Jan Schlaudraff, der ähnlich erfolgreich war, wobei er auch nur einmal in der Bundesliga antrat. Dafür verwandelte er auch in der Europa League, wo der Druck sicherlich ungleich höher ist.
Update: Da hat sich doch tatsächlich Neuzugang Szabolcs Huszti noch zwischen den gesetzten Schützen Abdellaoue und seinen bisherigen Stellvertreter Jan Schlaudraff gemogelt. Gegen Bayer Leverkusen anvancierte Huszti kurz vor der Winterpause mit zwei stark verwandelten Elfmetern zum Mann des Spiels.
VfL Wolfsburg
Wieder einmal war Felix Magath auf Einkaufstour und hat den halben Kader umgekrempelt. Der letztjährige Schütze Mandzukic wurde abgegeben und der potentielle Nachfolger Patrick Helmes riss sich am letzten Wochenende das Kreuzband – gute Besserung an dieser Stelle! Aber wer kommt nun? Diego hat sich beim VfL noch nie mit Ruhm bekleckert als er vom Punkt antrat. Zu alten Werder-Zeiten zeigte er sich aber durchaus treffsicher. Neuzugang Naldo ist vor allem für seine Freistöße gefürchtet, aber ich würde ihm auch den Part des Elfmeterschützen zutrauen – insofern er gesund bleibt. Als dritten Kandidaten würde ich Ivica Olic in den Ring stecken. Erfahrung, Laufbereitschaft und übernatürlich viel Ehrgeiz machen ihn auch im fortgeschrittenen Alter zu einem sehr guten Stürmer. Ihn sehe ich für den Antritt vom Elfmeterpunkt am ehesten geeignet.
Update: Unter dem neuen alten Trainer Köstner war es wider Erwarten doch Diego, der Verantwortung übernahm und den Elfmeter zum zweiten Saisonsieg der Wolfsburger in den Maschen versenkte.
Werder Bremen
Ein Bruch ging durch die Werder-Mannschaft nach der vergangenen Saison. Der bisherige Schütze Pizarro wurde abgegeben. Sein Vertreter Aaron Hunt ist nachwievor an Board und in meinen Augen der erste Anwärter auf das Amt des Elferschützen. Danach kommt für mich Nils Petersen, der schon in der 2. Liga für Energie Cottbus erfolgreich vom Punkt antrat.
1. FC Nürnberg
Routinier Timmy Simons war bisher der zuverlässigste Nürnberger Schütze. Da er auch ansonsten immer gute Leistungen bringt gibt es für Trainer Dieter Hecking keinen Grund daran etwas zu ändern. Als seinen Vertreter würde ich Neuzugang Timo Gebhart deklarieren, der schon für den VfB Stuttgart aus elf Metern antrat und im Testspiel gegen den FC Ingolstadt gleich zweimal erfolgreich war.
TSG 1899 Hoffenheim
Wie schon ganz zu Anfang erwähnt hat kein Schütze in dieser Saison mehr Elfmeter verwandelt als der Hoffenheimer Sejad Salihovic. Sieben von acht verwandelten Elfmetern sprechen eine klare Sprache. Seine letztjährigen Vertreter (Ibisevic, Sigurdsson und Babel) haben alle den Verein verlassen oder sind auf dem besten Weg dahin. Wer ihn in der kommenden Saison vertreten wird ist schwer zu sagen. In meinen Augen sind Matthieu Delpierre, Sebastian Rudy und Eren Derdiyok die geeignetsten Kandidaten. Wer am Ende das Rennen macht werden wir wohl erst erfahren, wenn Salihovic mal nicht auf dem Platz steht, was aber sowieso selten der Fall ist.
Update: Nachdem sich Salihovic mit seiner zweiten Rotsperre in dieser Saison am zehnten Spieltag noch selbst außer Gefecht setzte musste ein Ersatzschütze her. Dieser war in Person von Roberto Firmino gefunden und erfolgreich. Solange Salihovic sich aber durch gute Trainingsleistungen für die Startelf empfiehlt sehe ich seinen Stuhl nicht wackeln.
SC Freiburg
Beim SC Freiburg ist Kapitän Julian Schuster auch vorne in der Hierarchie der Elfmeterschützen. Ihm folgt Ivan Santini auf Platz zwei, dem der SC in dieser Saison den Durchbruch zutraut. In der letzten Saison war auch Daniel Caligiuri zweimal erfolgreich. Er scheint momentan aber nur die Nummer drei nach Schuster und Santini zu sein.
Update: Da habe ich mich wohl geirrt. Am siebten Spieltag trat Caligiuri, der von mir nur als dritter Kandidat genannt wurde, vom Punkt an. Schuster stand dabei auf dem Platz. Santini könnte noch vor Caligiuri stehen, hat momentan aber wenig Spielzeiten und scheint es auch in Zukunft schwer zu haben an den etablierten Stürmern vorbei zu kommen.
FSV Mainz 05
Andreas Ivanschitz ist die klare Nummer eins bei Mainz. Letzte Saison verwandelte er alle seine drei Elfmeter souverän. Auch sein Stellvertreter Eugen Polanski ist ein sehr sicherer Schütze. Als Ivanschitz mal nicht dabei war verwandelte er beide seiner zwei Elfmeter. Zwei so treffsichere Schützen in den eigenen Reihen zu haben wird Trainer Thomas Tuchel freudig stimmen.
Update: Als am dritten Spieltag sowohl Ivanschitz als auch Polanski nicht auf dem Feld standen ging Ádám Szalai mit dem Ball zum Punkt und erzielte den Anschlusstreffer gegen die Bayern. Eine weitere Alternative steht somit auch fest.
FC Augsburg
Lange Zeit war der FCA alles andere als erfolgreich vom Punkt. Erst der dritte Schütze schaffte es in der vergangenen Saison einen Elfmeter auch zu verwandeln. Dies war Jan-Ingwer Callsen-Bracker und er wird auch in der neuen Saison der erste sein, der sich den Ball schnappt und zum Punkt läuft. Der eigentliche Schütze Rafael hat den Verein Richtung Aufsteiger Düsseldorf verlassen. Demzufolge wird Tobias Werner der Vertreter sein, der schon im Testspiel vor der Saison erfolgreich war.
Hamburger SV
Die Rothosen hat mit Petric ihr bester Schütze verlassen. Schon in der letzten Saison tat ich mir schwer einen Vertreter auszumachen. Im Testspiel gegen Groningen war es dann aber Dennis Aogo der sich den Ball schnappte und sicher verwandelte. Sein Stellvertreter könnte Ivo Ilicevic werden, wenn er sich einen Stammplatz erkämpfen kann. Ansonsten würde ich auch Heiko Westermann als Kapitän diese Aufgabe zutrauen.
Update: Der HSV hat sich kurz vor der Schließung des Transferfensters noch die Dienste von Rafael van der Vaart sichern können und hat damit gleich einen neuen Elferschützen verpflichtet. Am 5. Spieltag verschoss er zwar seinen Strafstoß aber die BILD zitierte ihn danach wie folgt: „Ja, ich werde trotzdem wieder schießen. Außer ich fühle mich zuvor nicht sicher genug. Dann sollte lieber ein anderer den Strafstoß ausführen.“ Es blieb also kein Knacks im Selbstvertrauen zurück und er bleibt an der ersten Stelle der potentiellen Schützen!
Update 2: In Abwesenheit des gesetzten Schützen van der Vaart übernahm Milan Badelj dessen Aufgabe und verwandelte sicher.
SpVgg Greuther Fürth
Bernd Nehrig war mit fünf von sechs verwandelten Elfmetern in der Aufstiegssaison der klar gesetzte Schütze. Auch in der Vorbereitung traf er wieder vom Punkt. Die Nummer zwei könnte Neuzugang Zoltan Stieber oder der ehemalige Bayern-Spieler Stephan Fürstner sein. Occean hatte sich letzte Saison einmal versucht, ist aber zum einen gescheitert und zum anderen zur Eintracht gewechselt.
Eintracht Frankfurt
Der erfolgreichste Schütze hat die Eintracht leider verlassen: Gekas. Neben ihm hat sich letzte Saison einmal Benjamin Köhler versucht – und ist gescheitert. Ich sehe momentan Pirmin Schwegler als Schützen für die Frankfurter, da er auch schon in der Vergangenheit als Schütze in Erscheinung trat. Hinter ihm könnte sich noch einmal Köhler oder auch Olivier Occean versuchen.
Update: Beim Kantersieg der Eintracht gegen Hoffenheim trat Alexander Meier vom Punkt an und verwandelte. Der von mir kolportierte Schütze Schwegler stand gleichzeitig auf dem Feld und scheint somit hinter Meier in der Hierarchie zu stehen.
Fortuna Düsseldorf
Lange hat es gebraucht bis endlich sicher war, dass die Flingeraner nächste Saison in der Bundesliga spielen. Klarer war da schon wer die Elfmeter schießt: Jens Langeneke. Er verwandelte neun von zehn Elfmetern in der abgelaufenen Zweitligasaison und schoss damit sogar mehr Elfmetertore als sein Pendant in der Bundesliga. Die beiden anderen Schützen Rösler und Jovanovic verließen die Fortuna. Sollte Langeneke mal nicht spielen wird er wahrscheinlich von Nando Rafael vertreten, der schon für den FCA erfolgreich vom Punkt war.
Update: Rafael konnte sich bei den Düsseldorfern bisher noch nicht wirklich durchsetzen. Ganz im Gegensatz dazu Dani Schahin. Als Langeneke am 19. Spieltag verletzt passen musste verwandelte Schahin den Elfmeter zum 1:2 Anschlusstreffer gegen die Borussia.
Elfmeter-Schützen der Bundesliga 2012/2013,
























