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Spielersteckbrief zu Lewis Holtby |
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Position: |
Mittelfeldspieler |
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Geburtstag: |
18.09.1990 |
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Alter: |
22 Jahre |
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Größe: |
1.76 m |
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Nationalität: |
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Facebook: |
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Wikipedia: |
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Positionen
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Der 1990 in Erkelenz geborene Kicker startete in der Saison 2008/2009 bei Alemannia Aachen richtig durch. Zuvor spielte er schon bei Borussia Mönchengladbach in der Jugend, die ihn aber aufgrund körperlicher Defizite aussortierten.
Der nur 1,76 m kleine Mittelfeldspieler gilt als ein Spielertyp wie Thomas Häßler, dribbelstark und Torgefährlich. Im linken Mittelfeld fühlt sich der Mittelfeldspieler am wohlsten, der spätesten beim 6:2 Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg in der Zweitligasaison 08/09 den absoluten Durchbruch feiern konnte. 2 Tore und eine Torvorlagen steuerte der Youngster damals bei, angeblich begutachteten Scouts von 10 Bundesligisten diesen Auftritt. Neben diesen sollen auch noch Vertreter aus London, Manchester und Rotterdam diese Gala-Vorstellung live verfolgt haben.
Seit diesem Tag wurde der Offensiv-Allrounder immer öfter sogar mit Lionel Messi verglichen, der übrigens auch sein fussballerisches Vorbild ist. In der Zweitliga-Spielzeit 2008/2009 kam der Youngster auf 31 Einsätze in denen er 8 eigene Tore und 9 Torvorlagen beisteuern konnte. Sein Notenschnitt lag bei 3.3, ein starker Wert bei 29 benoteten Spielen. Zusammen Mit Toni Kroos und Mesut Özil galt Lewis Holtby als größtes Talent des deutschen Fussballs.
Eigentlich sollte sein Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen erfolgen, doch es kam anders: Zur Saison 2009/2010 wechselte Lewis Holtby, dessen Vater ein ehemaliger britischer Soldat ist, zum FC Schalke 04. Grund dafür soll wohl auch der damalige Trainer Felix Magath gewesen sein, von dem sich der talentierte Spieler viel für seine Entwicklung erhoffte.
Über sich selbst sagt Lewis Holtby er sein klein und frech, doch damit untertreibt er maßlos. Er gilt als absoluter Teamplayer mit sehr professioneller Einstellung zum Sport und einer hohen Kreativität. Zudem ist er ein exzellenter Techniker, der ein gutes Auge für den tödlichen Pass, nebst großer Torgefährlichkeit und Dribbelstärke sein Eigen nennen kann.
Sein ehemaliger Trainer der zweiten Mannschaft von Alemannia Aachen, Markus Högner sagt über das Super-Talent: "Er ist ein Spieler, von dem man als Trainer nur schwärmen kann. Der Junge hat ein außergewöhnliches Potenzial, für ihn ist jedes Training und jede Minute, die er mit Fußball verbringen kann, eine reine Freude. Ich bin davon überzeugt, dass er sich auch in der Bundesliga durchsetzen wird."
Nicht einmal drei Millionen Euro Ablöse zahlte der FC Schalke 04 damals an Alemannia Aachen, fast schon ein Schnäppchen wenn man bedenkt für welche astronomische Summen einige andere Spieler den Verein wechseln. Doch der erhoffte Karrieresprung unter Talent-Förderer Magath blieb dem Kapitän der U21-Nationalmannschaft verwehrt: Nachdem er bei Bundesliga-Auftakt der Schalker in der Saison 2009/2010 einen Distanzschuß aufs gegnerische Tor wagte, statt die besser positionierten Mitspieler in Szene zu setzen, waren seine Einsatzchancen unter Magath rapide ad acta gelegt. Noch in derselben Wechselperiode wurde er an den damaligen Ligakonkurrenten VfL Bochum verliehen, bei denen sich Lewis Holtby nicht wirklich durchsetzen konnte, 2 Tore und 2 Vorlagen in 14 Ligaspielen erzielte.
Sein wirklicher Durchbruch auf der Bundesliga-Bühne gelang ihm ein Jahr später beim FSV Mainz, an den er nach dem Abstieg der Bochumer in der Saison 2010/2011 weiterverliehen wurde. Dort wurde er zum Teil der „Bruchweg-Boys“ um Adam Szalai und André Schürrle mit denen er ein äußert erfolgreiches Trio bildete, in 30 Spielen 4 Tore und 10 Vorlagen erzielte. Seit der Saison 2011/2012 schnürt er wieder für Schalke 04 die Fußballschuhe und hat sich als Stammspieler etabliert.
Gleichzeitig führte er mit beeindruckenden Leistungen die deutsche U21-Nationalmannschaft als Kapitän durch die Qualifikation zur U21-EM im Jahr 2013 in Israel.
Fritz Walter Medaille in Gold