1. FC Köln | 1. Bundesliga

Queirós hat keine Zukunft beim 1. FC Köln

01.09.2020 - 18:40 Uhr Gemeldet von: Fabian Kirschbaum | Autor: Fabian Kirschbaum

Für die Profis des 1. FC Köln wird João Queirós nicht mehr eingeplant. Das steht nach den Aussagen von Kölns U21-Trainer Mark Zimmermann fest. Zwar ist der 22-jährige Innenverteidiger nach seiner zweiten Leihe (zu Willem II Tilburg) wieder am Geißbockheim und arbeitet im Training des Regionalliga-Teams (Staffel West) an seiner Fitness, aber auch nur, um sich für ein neues Team interessant zu machen.


Insgesamt fand Zimmermann lobende Worte für den ansprechenden Eindruck, den der Portugiese trotz des nachvollziehbaren körperlichen Rückstands (die Liga in den Niederlanden wurde im April aufgrund der Corona-Problematik abgebrochen) hinterlässt: "Er hat ein gutes Passspiel und einen guten linken Fuß."

Er schloss an: "Er ist im Zweikampf sofort da und haut sich rein. Er will bereit sein für einen Klub." Ein schneller Abgang ist auch im Sinne der Domstädter. Und so wurde dem Abwehrmann schon kommuniziert, dass es "keinen Weg zurück zu den Profis" und damit in den Bundesliga-Kader gibt.

Zu einem Profi-Pflichtspiel bei den Kölnern hatte es für Queirós seit seiner Verpflichtung im Sommer 2017 aber ohnehin noch nicht gereicht.

Queirós besitzt bei den Rheinländern noch einen Vertrag bis 2022

Beide Seiten dürften nun also darauf hoffen, dass Queirós, der noch einen Vertrag bis 2022 bei den Geißböcken besitzt, schnell einen neuen Verein findet, um das gemeinsame Missverständnis in dieser verlängerten Transferperiode (bis 5. Oktober) endgültig zu beenden.

Aber: Mit Blick auf seine wenig erbauliche Einsatzbilanz in den vergangenen Jahren dürfte es nicht einfach sein, für den ehemaligen Junioren-Nationalspieler einen Abnehmer zu finden.

Quelle: geissblog.koeln

  • KOMMENTARE
  • 01.09.20

    Leider eines der vielen Talente die beim Fc verschließen werden und dann höchstwahrscheinlich wieder irgendwo durchstarten.

    • 01.09.20

      Aha.. wie kommste drauf? Wer war denn das letzte Talent, was woanders „durchgestartet“ ist?

    • 01.09.20

      Wirtz , Weiser und Uth fallen mir ohne großes nachdenken ein.

    • 01.09.20

      Mit Wirtz und Weiser wollte man verlängern, die haben aber einfach woanders bessere Angebote bekommen. Uth ist 2012(!) nach Heerenven, und da ist er auch erstmal nach nem Jahr verliehen worden. Die Entwicklung war so nun wirklich nicht vorauszusehen. Man kann den Effzeh ja wegen vielen Transfers kritisieren (Queirós und Horn zum Beispiel), aber nicht deswegen, dass in den letzten Jahren nicht viele Eigengewächse ne Chance erhalten haben.

    • 01.09.20

      Queiros konnte sich weder in unserer Zweiten noch bei Sportings U23 (die wenn ich mich richtig erinnere sogar eine Kaufoption hatten, welche sie aber auch nicht ziehen wollten) oder bei Willem II durchsetzen, wo er auf keinen Einsatz für die erste Mannschaft und auf ganze 12 Einsätze in der U21 kam. Queiros wird sicherlich in keiner größeren Liga noch einmal durchstarten.

    • 02.09.20

      Ich muss Run un wiess schon teilweise zustimmen, dass der FC teilweise sehr unflexibel aggiert (z.B. die statische Spielerdefinition). Nehmt als Beispiel mal K. Vogt, der als IV später richtig aufgeblüht ist.
      Guirassy wechselt jetzt für 15 Millionen. Vielleicht hätte man ihn einfach zentraler gesetzt oder noch weiter entwickelt.
      Der zweite Punkt sind die Einsatzzeiten. Man hätte Wirtz viel früher einbinden müssen. In die erste Mannschaft und damit in die FC-Familie. Finanziell kann man mit Gladbach und Leverkusen nicht konkurrieren, emotional aber schon. Das muss man ausnutzen.
      Wirtz wird noch ein sehr sehr erfolgreicher Spieler werden und das wird für jeden FC-Fan einen bitteren Beigeschmack behalten.

      Aber es bleibt auch zu sagen, dass der FC sich in letzter Zeit stark verbessert hat im Punkto auf eigene Spieler zu setzen (siehe Jakobs, Katterbach, Thielmann und hoffentlich bald auch Özcan)

    • 02.09.20

      Vogt hat keiner weggeschickt, er konnte bei Hoffenheim einfach wesentlich mehr verdienen.

      Guirassy war unterirdisch und zudem immer rot gefährdet. In der schwächeren Liga kommt er eher zum Zug.

    • 02.09.20

      Bei Vogt lag es einfach auch an ihm selber:

      „Wir haben ihn von Augsburg bekommen, weil er gesagt hat, er mag dort hinten in der Verteidigung nicht spielen“, erinnert sich FC-Trainer Peter Stöger an die Gespräche vor der Verpflichtung 2013. „Das haben wir mit ihm so besprochen, deswegen war er für uns in der Planung hinten keine Option.“

  • 01.09.20

    Eine der Raketen die Schmadtke für 3 Millionen holte. Geld, dass heute sehr gut zu gebrauchen wäre....

  • 01.09.20

    Noch mehr Unkraut für Heldt, dass er irgendwie an den Mann bringen muss, nicht zu beneiden.
    Vielleicht geben wir dieses Mal zwei Spieler zum Preis für einen ab, könnten wie der MCs eine Gutscheinaktion starten.