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03.07.2015 - 17:12 Uhr Autor: Kristian Dordevic

Die Verpflichtung von Lars Stindl passt bei Borussia Mönchengladbach nahezu perfekt ins Bild. Zum einen entspricht der Transfer der Strategie von Manager Max Eberl, gute und in der Regel entwicklungsfähige Spieler zu engagieren, ohne finanziell zu sehr ins Risiko zu gehen. Zum anderen ist der fußballerische Allrounder wie geschaffen für das System von Fohlen-Trainer Lucien Favre – der Schweizer bringt mit Flexibilität ausgestatteten Spielern besondere Wertschätzung entgegen.

In fünf Jahren Hannover 96 hat der 26-Jährige vom defensiven Mittelfeld bis hin zum Sturm im Grunde jede Position mindestens einmal besetzt. Im letzten – seinem besten – Jahr bei den Niedersachsen war das offensive Mittelfeld für ihn reserviert. Mal agierte er als hängende Spitze, mal etwas zentraler im Mittelfeld, aber für gewöhnlich stimmte seine Rolle mit der eines Zehners überein.

Im Favre-Schema gibt es diesen Posten zumindest nominell allerdings nicht. Solch einen Stempel könnte man am ehesten dem ebenfalls sehr variablen Raffael aufdrücken, dessen Wirkungskreis stets zwischen Sturm und offensivem Mittelfeld pendelt. Wohin also mit dem Neuzugang?

Offensivpositionen zu gut besetzt

Eines kann man mit recht hoher Sicherheit sagen: Auf den Flügeln wird für Stindl kaum Bedarf entstehen. Unter 96-Coach Michael Frontzeck absolvierte Stindl das Saisonfinale 2014/15 zwar noch auf der rechten Außenbahn, ohne dass sich an seiner Bedeutung für das Team irgendetwas geändert hätte: Stindl war eine der wichtigsten Figuren auf dem Spielfeld und erzielte vier Tore. Aber in puncto Flügelspieler begleitete Favre bereits in der vergangenen Saison ein Luxusproblem respektive ein Überangebot an Klassespielern.

Nun verzeichnet man am Niederrhein mit Max Kruse einen Verlust im Angriff, den Stindl als torgefährlicher und gut ins Spiel eingebundener Offensivmann durchaus abfangen könnte. Demgegenüber müsste jedoch vermutlich schon viel passieren, damit Neuling Josip Drmic bei den Fohlen auf der Bank Platz nimmt. Immerhin kostete der Schweizer Nationalspieler die Borussia zehn Millionen Euro. Im Gegensatz zu Bayer Leverkusen wird Gladbach aller Voraussicht nach im Sturm gleich auf den Eidgenossen setzen.

Bliebe also die Position im defensiven Mittelfeld neben Granit Xhaka – dort hinterlässt der Abgang von Christoph Kramer ebenfalls eine Lücke. Diesen, wenngleich eher ungeliebten Sechser-Part spielte Stindl in Hannover im Laufe der Slomka-Ära immer wieder mal. Daher läuft es wohl darauf hinaus, dass der vormalige Karlsruher wie teilweise vermutet also tatsächlich den direkten Kramer-Vertreter gibt – nur eben etwas offensiver.

Es ist aber gewiss nicht ausgeschlossen, dass Stindl in Form eines Springers auch in Gladbach weiterhin verschiedenste Rollen ausfüllt, je nach Bedarf. Dass er jede ihm aufgetragene Tätigkeit ohne Murren und im Dienste der Mannschaft annimmt, hat er in der Vergangenheit hinlänglich unter Beweis gestellt.

Vorbereitung soll weitere Erkenntnisse liefern


Quelle: kicker

LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren

2,82 Note
3,03 Note
2,92 Note
3,00 Note
Saison
2015/16
2016/17
2017/18
2018/19
Einsätze
30
30
31
5

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  • KOMMENTARE

  • 03.07.15

    Gab's schon: http://www.ligainsider.de/lars-stindl_487/gladbachs-tausendsassa-117334/

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  • 03.07.15

    danke 1karu5 :)

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  • 03.07.15

    Ich denke, dass es verfehlt wäre, bei Gladbach in 4-4-2 Schemata, "6ern" und ähnlichem zu denken.

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  • 03.07.15

    Ich kann mir auch vorstellen, dass Stindl bei Favre's 4-4-2 auch als linker Mittelfeldspieler eingesetzt wird. Nicht in der Form wie es Herrmann auf der rechten Seite als Flügelflitzer macht, sondern eher als "einklappender Flügelspieler", wie beim 4-4-2 von Atletico die Spieler Koke und Arda eingesetzt werden. Er würde dann als eine Art zusätzlicher Spielmacher den 10er-Raum besetzen, der traditionell in einem 4-4-2 eher vernachlässigt wird und dort gegen ein 4-2-3-1 eine Unterzahl entsteht. Der Grund ist einfach: Bisher war der 10er-Raum von Kruse besetzt, der immer wieder weite Wege zurück ging um die entstandenen Lücken zu füllen. Mit Drmic ist nun ein anderer Spieler im Sturm, der diese Position wohl höher stehend interpretieren wird. Somit würde genau dort eine Lücke entstehen, die Lars Stindl sehr gut besetzen könnte.

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  • 03.07.15

    Lässt sich so hören, Locke. Bin mal gespannt, wie es letztendlich aussehen wird.

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  • 03.07.15

    Über gladbach in die national elf.

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  • 03.07.15

    Wenn man als Hannoveraner vor Jahren über Stindl sprach und das Wort Nationalelf in den Mund nahm, dann wurde man entweder fassungslos oder ahnungslos angeschaut. Kaum sind die Medien etwas aktiver am berichten und er bei Gladbach, wird er gefeiert, Bezeichnend für die Internetgemeinschaft. Selbes gilt übrigens auch noch für einen anderen Spieler bei Hannover 96... dauert aber wohl auch noch mehrere Jahre für die Allgemeinheit um es zu akzeptieren.

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  • 05.07.15

    vielleicht meint er Bittencourt. Er soll ja ganz gute Leistung bei der U abgeliefert haben im Gegesatz zu anderen bekannteren U-Spielern.
    Ich kanns nicht beurteilen, da ich U nicht schaue. Er hat aber zuletzt bei Hannover eher keine besonders hervorhebungswürdige Leistung gebracht, was sich auch in seinen Einsatzzeiten widerspiegelte.
    Schmiedebach hat doch aufgrund seiner Position im Mittelfeld keine Chance.

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