1. FC Heidenheim
1. Bundesliga
Schmidt nimmt Offensive in die Pflicht

Robin Meise

Die Abschlussprobleme des 1. FC Heidenheim standen nach dem 0:2 gegen den Hamburger SV wieder mal im Mittelpunkt. Cheftrainer Frank Schmidt machte nach der Partie deutlich, dass es seiner Mannschaft nicht an Chancen, sondern an der nötigen Konsequenz im Abschluss fehlt.

Schmidt betonte, dass man nicht über den letzten Pass sprechen müsse, da sich die Offensivspieler regelmäßig in aussichtsreiche Positionen brächten. In der vergangenen Woche habe Marvin Pieringer aus vier Metern einen Kopfball über das Tor gesetzt, Mikkel Kaufmann kurz vor Schluss aus fünf Metern am ersten Pfosten freistehend vergeben. Gegen den HSV sei Budu Zivzivadze frei vor dem Tor ebenfalls nicht zum Abschluss gekommen. Es handle sich dabei um Stürmer, „die ihre Chancen haben, sie aber nicht nutzen“.

Eine positive Ausnahme sah Schmidt in Stefan Schimmer. Zwar sei dessen Treffer wegen einer hauchdünnen Abseitsentscheidung nicht anerkannt worden, dennoch habe Schimmer gezeigt, worauf es ankomme. Er erarbeite sich die Situationen und bringe den Ball im Zweifel auch im Tor unter. Deshalb werde man weiterhin versuchen, die Spieler aufzustellen, die sich diese Chancen regelmäßig erarbeiten.

Grundsätzlich sei die Lage klar umrissen: Die Möglichkeiten seien vorhanden, aktuell fehlten jedoch Tore. Schmidt forderte von seinen Offensivspielern, sich „ein Herz zu fassen und Verantwortung zu übernehmen“. Zwar probierten sie vieles, „aber sie machen es aktuell nicht“. Genau daran müsse der Heidenheimer Sturm in den kommenden Spielen ansetzen.