Auf der Sechserposition beim 1. FC Köln ist Bewegung reingekommen. Erstmals in dieser Saison verzichtete Cheftrainer Lukas Kwasniok beim 1:2 in Freiburg freiwillig auf Eric Martel in der Startelf. Stattdessen erhielt Tom Krauß den Vorzug – und nutzte seine Chance.
Kwasniok begründete die Entscheidung nach der Partie klar mit den Leistungen von Tom Krauß: Der 24-Jährige habe es „sensationell gemacht in den letzten Spielen“, weshalb er sich für diese Variante entschieden habe. Krauß bestätigte das Vertrauen auf dem Platz und empfahl sich damit nachhaltig für weitere Einsätze.
Für Eric Martel, der abgesehen von einer Gelbsperre am 17. Spieltag bislang in allen Saisonspielen von Beginn an aufgelaufen war, ist die Situation neu. Unmut habe es laut Kwasniok jedoch nicht gegeben. Man habe „sehr erwachsen darüber gesprochen“, Martel habe die Entscheidung akzeptiert und versucht, die Energie direkt wieder auf den Platz zu bringen.
Wie es auf der defensiven Mittelfeldposition weitergeht, ließ der Trainer offen. Beide Spieler seien klassische defensive Sechser mit unterschiedlichen Stärken, erklärte Kwasniok. Gerade bei einer Viererkette sei die Entscheidung nicht immer einfach. Klar ist: Der Konkurrenzkampf ist eröffnet – und Tom Krauß hat sich mit seinen jüngsten Auftritten in eine gute Ausgangsposition gebracht.