Der 1. FC Köln hat die Trainerfrage für die kommenden Jahre geklärt: René Wagner bleibt Cheftrainer der Geißböcke und unterschreibt beim Bundesligisten einen Vertrag bis 2028.
Die Verantwortlichen um Geschäftsführer Thomas Kessler nutzten die Zeit nach Saisonende laut Vereinsangaben für eine intensive Analyse und kamen dabei zu dem Schluss, den eingeschlagenen Weg mit dem 37-Jährigen fortzusetzen. Wagner habe den Klub „auf mehreren Ebenen“ überzeugt und klare Vorstellungen davon präsentiert, wie sich die Mannschaft künftig weiterentwickeln soll.
Wagner führte Köln zum Klassenerhalt
Wagner hatte die FC-Profis erst im März 2026 nach der Freistellung von Lukas Kwasniok übernommen und den Klassenerhalt in der Bundesliga geschafft. Intern sammelte der frühere Co-Trainer von Steffen Baumgart dabei offenbar viele Pluspunkte – sowohl sportlich als auch menschlich.
Kessler lobte insbesondere Wagners klare Führung, dessen Fachkompetenz sowie die Fähigkeit, in einer schwierigen Situation Orientierung zu geben und die Mannschaft hinter einem gemeinsamen Ziel zu vereinen.
Für Wagner ist die Aufgabe beim FC eine besondere. Bereits zwischen 2021 und Ende 2023 arbeitete er als Assistent von Baumgart in Köln, ehe beide gemeinsam Stationen beim Hamburger SV und beim 1. FC Union Berlin hatten. Parallel absolvierte Wagner seine Pro-License-Ausbildung bei der English Football Association.
„Die Basis für den nächsten Schritt“
Auch Wagner selbst machte deutlich, wie emotional die vergangenen Jahre für ihn gewesen seien. Der Bundesliga-Klassenerhalt habe in den vergangenen Wochen „über allem“ gestanden und bilde nun die Grundlage dafür, den FC Schritt für Schritt wieder als stabilen Bundesligisten zu etablieren. „Dafür werde ich alles geben“, erklärte der neue alte Cheftrainer in der Vereinsmitteilung.
Mit der frühen Entscheidung auf der Trainerposition will der 1. FC Köln nun offenbar möglichst schnell Planungssicherheit für die kommende Bundesliga-Saison schaffen.