Der 1. FC Union Berlin setzt weiter auf Kontinuität an der Seitenlinie und hat den Vertrag mit Cheftrainer Steffen Baumgart vorzeitig verlängert. Damit honorieren die Eisernen die sportliche Entwicklung und die gewachsene Stabilität unter der Leitung des gebürtigen Rostockers.
Baumgart hatte den Cheftrainerposten vor etwas mehr als einem Jahr in einer schwierigen Phase übernommen. Union war damals seit neun Pflichtspielen sieglos und nur sechs Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Mit klarer Ansprache, Geduld und einem konsequenten Fokus auf die eigene Identität gelang es dem Trainerteam, die Mannschaft Schritt für Schritt zu stabilisieren. Ab März 2025 blieb Union acht Spiele in Folge ungeschlagen, feierte drei Siege und machte den Klassenerhalt bereits am 30. Spieltag perfekt. Das spektakuläre 4:4 gegen den VfB Stuttgart bildete dabei einen emotionalen Höhepunkt.
Auch die laufende Saison 2025/26 unterstreicht den positiven Trend. Union zog souverän in die nächste Pokalrunde ein und besiegte zum Bundesligaauftakt den VfB Stuttgart. Nach 16 Spieltagen stehen sechs Siege, vier Unentschieden und sechs Niederlagen zu Buche, was aktuell Rang neun in der Bundesliga bedeutet. Zudem punkteten die Köpenicker als erstes Team der Saison gegen den FC Bayern München und unterlagen dem Rekordmeister im Pokal-Achtelfinale nur knapp mit 2:3.
Geschäftsführer Horst Heldt betonte, Baumgart habe der Mannschaft in einer herausfordernden Situation Stabilität und Klarheit gegeben. Die Entwicklung der vergangenen Monate zeige, dass Union auf einem guten Weg sei. Baumgart selbst hob bei der Vertragsverlängerung den Zusammenhalt und die klare Idee hervor, die den Klub auszeichnen. Auf der geschaffenen stabilen Basis wolle man nun weiter aufbauen und den eingeschlagenen Weg fortsetzen.