Der 1. FC Union Berlin und der 1. FC Köln trennen sich in einer lange zähen, am Ende aber turbulenten Partie mit 2:2. Die Gäste führten zwischenzeitlich komfortabel, ehe Union in der Schlussphase zurückschlug.
Über weite Strecken tat sich das Spiel schwer, klare Torchancen blieben zunächst Mangelware. Köln hatte zwar mehr Ballbesitz, doch gefährlich wurde es selten. Aus dem Nichts sorgte dann Marius Bülter für die Führung, als er einen Angriff über Waldschmidt sehenswert ins obere Eck abschloss. Union fand offensiv kaum Lösungen und lag zur Pause verdient zurück.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Köln durch Said El Mala auf 2:0, der eine flache Hereingabe von Lund im Strafraum verwertete. Lange deutete vieles auf einen Auswärtssieg hin, zumal Union offensiv wenig Durchschlagskraft entwickelte.
Späte Aufholjagd der Eisernen
Doch die Berliner kamen zurück: Tom Rothe verkürzte per Kopf nach einer Trimmel-Ecke und leitete die Druckphase ein. Köln zog sich zunehmend zurück, Union drängte auf den Ausgleich. In der 89. Minute war es schließlich Joker Livan Burcu, der nach Ballgewinn und Einzelaktion wuchtig ins kurze Eck traf.
In der langen Nachspielzeit hatte Union sogar noch leichte Vorteile, ein weiterer Treffer fiel jedoch nicht mehr. So blieb es beim 2:2, mit dem die Gäste einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gaben.
Tore:
0:1 Marius Bülter (33., Waldschmidt)
0:2 Said El Mala (61., Lund)
1:2 Tom Rothe (73,, Trimmel)
2:2 Livan Burcu (89.)