1. FC Union Berlin
1. Bundesliga
Wilde Endphase: Union und SGE teilen die Punkte

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Im Duell zwischen dem 1. FC Union Berlin und Eintracht Frankfurt trennten sich beide Mannschaften am 21. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 mit einem 1:1 (0:0). In einer lange chancenarmen Partie schien die Eintracht spät auf die Siegerstraße einzubiegen, ehe Union per Strafstoß zurückschlug.
 

Viel Ballbesitz, wenig Ertrag


Die Anfangsphase stand zunächst ganz im Zeichen einer längeren Unterbrechung: Wegen dichter Rauchentwicklung nach einer Choreografie und Pyrotechnik musste Schiedsrichter Sören Storks das Spiel frühzeitig pausieren. Nach Wiederaufnahme übernahm Frankfurt klar die Spielkontrolle. Mit hohem Ballbesitz und variabler Positionierung drängten die Gäste Union in die eigene Hälfte.
 
Zwingende Chancen blieben jedoch Mangelware. Die beste Möglichkeit im ersten Durchgang hatte Union, als Ansah nach einem Frankfurter Abwehrfehler überhastet aus der Distanz scheiterte. Frankfurt kam zwar regelmäßig in aussichtsreiche Zonen, brachte Rønnow im Union-Tor aber kaum ernsthaft in Bedrängnis.
 

Frankfurt trifft – Union antwortet prompt


Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf. Die Eintracht blieb feldüberlegen, agierte im letzten Drittel aber weiter zu harmlos. Erst in der Schlussphase nahm die Partie Fahrt auf: In der 84. Minute brachte Nathaniel Brown die Gäste in Führung. Nach einer Hereingabe von Amaimouni-Echghouyab landete der Ball über Umwege bei Brown, der aus der Luft sehenswert ins linke Eck traf.
 
Die Antwort der Köpenicker folgte nur wenige Minuten später. Nach einer Flanke von Trimmel zog Frankfurts Höjlund Rani Khedira unnötig zu Boden – Elfmeter und Gelb-Rot für den Frankfurter Mittelfeldspieler. Leopold Querfeld trat an und verwandelte zwar nicht platziert, aber mit Fortune, da Kaua Santos den Ball unter dem Körper hindurchrutschen ließ (87.).
 

Union drückt – Frankfurt hält stand


In den Schlussminuten versuchte Union, angetrieben vom Ausgleich und der Überzahl, das Spiel noch komplett zu drehen. Mehrere Umschaltmomente sorgten für Gefahr, doch Frankfurt verteidigte die Angriffe mit großem Einsatz. Die beste Möglichkeit hatte Joker Ilic in der Nachspielzeit, sein Drehschuss verfehlte das Ziel jedoch knapp.
 
So blieb es am Ende bei einer Punkteteilung, die den Spielverlauf widerspiegelte: Frankfurt mit viel Kontrolle, Union mit Effizienz in der entscheidenden Phase. Beide Teams warten damit auch weiterhin auf den ersten Sieg im neuen Jahr.