Trotz der 0:1-Niederlage gegen den SC Freiburg gab es beim 1. FSV Mainz 05 zumindest positive personelle Signale. Mit Nadiem Amiri und Anthony Caci feierten gleich zwei wichtige Spieler nach längerer Pause ihr Comeback.
Amiri, der zuvor über einen Monat mit einem Einriss der Plantarsehne ausgefallen war, kam auf rund 30 Minuten Einsatzzeit. Caci, der sogar mehr als sechs Monate aufgrund einer Muskelsehnenverletzung im Oberschenkel gefehlt hatte, durfte etwa eine Viertelstunde mitwirken.
Trainer Urs Fischer betonte die Bedeutung der Rückkehrer: „Ich glaube, dass das etwas in der Mannschaft auslöst. Es sind zwei Spieler mit Qualität, die einem im Schlussspurt wirklich noch helfen können.“ Gleichzeitig ordnete er die aktuelle Verfassung realistisch ein: „Es war wichtig, dass sie zu Minuten gekommen sind, aber man hat auch gesehen, dass sie eine Weile ausgefallen und noch nicht so im Rhythmus sind.“
Qualität kehrt Schritt für Schritt zurück
Dennoch blitzte die Klasse der beiden bereits auf. „Bei einzelnen Aktionen hat man die Qualität gesehen“, so Fischer weiter. Gerade im Hinblick auf die kommenden Wochen dürfte das für die Mainzer ein wichtiges Signal sein.
Insbesondere die Rückkehr von Amiri gewinnt durch den Ausfall von Jaesung Lee zusätzlich an Bedeutung. Der Südkoreaner wird mit einem Zehenbruch weiterhin ausfallen, wodurch im zentralen Mittelfeld Bedarf entsteht.
Während beide Spieler nun weiter an Rhythmus gewinnen sollen, deutet sich insbesondere bei Amiri an, dass er zeitnah schon wieder eine größere Rolle übernehmen könnte.