Der 1. FSV Mainz 05 hat im Rahmen seiner Sommervorbereitung einen weiteren mühelosen Kantersieg eingefahren. Gegen die Sportfreunde Eisbachtal feierten die Rheinhessen einen deutlichen 10:0-Erfolg. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer präsentierte sich von Beginn an spielfreudig und nutzte die sich bietenden Räume im gewohnten 3-5-2-System konsequent aus. Gegen den phasenweise mitspielenden Gegner agierten die Nullfünfer meist in einem griffigen Mittelfeldpressing.
Bereits in den Anfangsminuten stellten die Mainzer die Weichen auf Sieg: Phillip Tietz (2.) nach einer Nebel-Hereingabe und Ransford Königsdörffer (3.) nach Vorlage des auffälligen William Bøving sorgten für einen Blitzstart. Innenverteidiger Andreas Hanche-Olsen (11.) per Distanzschuss sowie erneut Königsdörffer (29.) und Tietz (41.) schraubten das Ergebnis noch vor der Pause auf 5:0 in die Höhe.
Nach dem Seitenwechsel tauschte Mainz komplett durch. Die neu formierte Elf um Routinier Stefan Bell und Neuzugang Eric Martel knüpfte nahtlos an den ersten Durchgang an. Sota Kawasaki (47.) besorgte nach einem Abpraller das 6:0, ehe Angreifer Nelson Weiper per Dreierpack (48./63./89.) und Verteidiger Kacper Potulski (81.) – den 10:0-Endstand perfekt machten.
Personelle Lage im Fokus
Trotz des lockeren Aufgalopps ist der Mainzer Kader aktuell noch stark ausgedünnt. Aufgrund von Länderspieleinsätzen fehlten die WM-Fahrer Nadiem Amiri, Kaishu Sano, Phillipp Mwene und Jae-sung Lee sowie Stefan Posch (dessen Festverpflichtung von Como noch aussteht). Sie alle werden erst Ende Juli im Trainingslager in Tirol zum Team stoßen.
Auch Kapitän Silvan Widmer weilt noch bei seiner Nationalmannschaft und trifft am Wochenende im WM-Viertelfinale mit der Schweiz auf Argentinien. Zudem fehlten das finnische Toptalent Otto Ruoppi (Sonderurlaub) sowie die beiden Langzeitverletzten Benedict Hollerbach und Silas.
Tore:
1:0 Phillip Tietz (2.)
2:0 Ransford Königsdörffer (3.)
3:0 Andreas Hanche-Olsen (11.)
4:0 Ransford Königsdörffer (29.)
5:0 Phillip Tietz (41.)
6:0 Sota Kawasaki (47.)
7:0 Nelson Weiper (48.)
8:0 Nelson Weiper (63.)
9:0 Kacper Potulski (81.)
10:0 Nelson Weiper (89.)