Der 1. FSV Mainz 05 setzt aktuell auf Kontinuität. Auch beim 2:1-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt stand erneut eine nahezu identische Startelf auf dem Platz – eine bewusste Entscheidung von Cheftrainer Urs Fischer.
Nach der Partie erklärte der Coach seine Herangehensweise und stellte klar, dass mehrere Einsätze in kurzer Folge kein grundsätzliches Problem darstellen. „Ich glaube schon, dass ein Spieler auch mal drei Spiele am Stück spielen kann und sollte“, so Fischer.
Regeneration als Schlüssel
Entscheidend sei vielmehr die richtige Belastungssteuerung gewesen. Nach dem Conference-League-Spiel gegen Sigma Olmütz (2:0) unter der Woche habe der Fokus klar auf Erholung gelegen: „Wir waren nicht auf dem Platz. Es gab ein Spielersatztraining für die, die nicht gespielt haben, aber sonst waren wir nur mit der Regeneration beschäftigt.“
Ziel sei es gewesen, „noch ein paar Prozente“ für das Frankfurt-Spiel herauszuholen. Der Plan ging auf: Die Mainzer präsentierten sich laufstark und zweikampffreudig. Fischer sah darin auch eine Charakterfrage: „Das spricht für den Charakter der Jungs, weil wir wussten, dass wir heute leiden müssen.“
Mit dem Erfolg im Rücken geht es für die Nullfünfer nach der Länderspielpause weiter. Dann wartet am 4. April ein Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim.