Agyemang Diawusie
1. Bundesliga
Wiesbaden will Leipzigs Diawusie halten

Kristian Dordevic

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2015 aus Nürnberg nach Leipzig gelotst, dauerte es nicht mal ein Jahr, bis sich Nachwuchstalent Agyemang Diawusie erstmals im Profikader des damals noch zweitklassigen RB wiederfand. Er kam letztlich aber nicht zum Einsatz und weitere Kadernominierungen blieben aus.

Nach 48 Einsätzen bei den A-Junioren und drei Regionalligaspielen für die (inzwischen aufgelöste) U23 sollte es dann Spielpraxis auf höherem Niveau sein: Vergangenes Jahr wurde der gebürtige Berliner mit ghanaischen Wurzeln an den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden verliehen.

Das Geschäft machte sich bezahlt: Offensivakteur Diawusie lief in 35 Ligapartien auf – in der Regel wurde er auf der Seite (meist rechts) eingesetzt – und steuerte vier Tore sowie elf Vorlagen bei. Logischerweise würde der SVWW gerne über Sommer hinaus mit dem 20-Jährigen zusammenarbeiten.

"Wir haben ihm, seinem Berater und RB Leipzig klargemacht, dass wir ihn gerne behalten wollen", bestätigt Sportdirektor Christian Hock laut "Wiesbadener Kurier". Zwar gilt der Leihvertrag für bis zu zwei Spielzeiten, Wiesbaden ist für eine weitere Saison aber offensichtlich auf das Einlenken der anderen Parteien angewiesen: "Letztlich sind uns die Hände gebunden."

Diawusie, der vertraglich bis 2020 an Leipzig gebunden ist, soll bereits mit Klubs aus der 2. Bundesliga verhandeln.