Aiman Dardari bleibt beim FC Augsburg vorerst ein Spieler für die Zukunft. Zwar fand Trainer Manuel Baum vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach anerkennende Worte für den Offensivmann, konkrete Perspektiven auf einen Startelfeinsatz am Wochenende lassen sich daraus jedoch nicht ableiten.
Baum verwies auf Dardaris positiven Weg aus der U23 und erinnerte an dessen Torquote: „Er hat eine spannende Entwicklung genommen. Ich kenne ihn ja aus meiner alten Rolle bei der U23. Er hat dort viele Tore geschossen.“ Auch der Kurzeinsatz vor der Winterpause gegen Werder Bremen sei ein Schritt gewesen – wenngleich auf ungewohnter Position. „Es war schön zu sehen, wie er gegen Bremen reingekommen ist, wenn auch auf einer Position vorne, die für ihn ungewohnt war.“
Gleichzeitig machte Baum deutlich, dass Dardari noch Entwicklungsfelder hat. „An dem einen oder anderen müssen wir mit ihm noch arbeiten, was zum Beispiel auch die Schlitzohrigkeit angeht. Da ist er ab und zu noch etwas zu lieb“, ordnete der Trainer ein. Positiv hob er dabei vor allem Dardaris Persönlichkeit hervor: „Er ist ein sensationeller Typ und toller Mensch.“
Unterm Strich bleibt festzuhalten: Dardari steht beim FCA auf dem Zettel als Talent, nicht jedoch unmittelbar als Option für die Anfangsformation. Er wird weiterhin behutsam aufgebaut.