Alejandro Gálvez
1. Bundesliga
Gálvez soll verkauft werden

Patrick

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Trotz der Verpflichtungen von Niklas Moisander und Fallou Diagne sowie der Rückkehr von Luca Caldirola (nach Ausleihe) ist bei Werder Bremen die Kaderplanung für das Ressort Innenverteidigung offenbar noch nicht abgeschlossen, denn im Fall von Alejandro Gálvez zeichnet sich eine Kehrtwende ab.

Eigentlich wollte der Weser-Klub mit dem 27-jährigen Abwehrspieler, dessen Vertrag 2017 ausläuft, verlängern. So bestätigte Gálvez im Winter ein entsprechendes Angebot seines Arbeitgebers. Doch ihm war bis zuletzt nicht an einer vorzeitigen Ausweitung der Zusammenarbeit gelegen, ungeachtet des Umstands, dass er Geschäftsführer Frank Baumann mitgeteilt hat, in diesem Sommer keinen Abschied anzustreben.

Nun bahnt sich ein Verkauf des Spaniers an. "Wir haben schon mit Alex gesprochen", räumt Manager Baumann in der "BILD" und verrät, dass sich dort etwas tun könnte. "Es gibt ein, zwei Interessenten für Alex."

Auch für Gálvez soll ein Wechsel denkbar sein, angeblich laufen bereits Gespräche mit anderen Vereinen. "Für den Fall, dass Alex geht, schauen wir uns noch mal um", so Baumann. Eine erneute Zusammenarbeit mit Papy Djilobodji, der im letzten Halbjahr auf Leihbasis bei den Hanseaten spielte, stellt der 40-Jährige dabei nicht in Aussicht, weil man nach einem Rechtsfuß suche. "BILD" zufolge gibt es schon Gespräche mit potenziellen Kandidaten.

Als Ablöseforderung für Gálvez werden zwei bis drei Millionen Euro kolportiert.