Aleksandar Pavlović
FC Bayern München
Pav­lović-Experi­ment gegen FCH misslingt

Lukas Heyer

Beim 3:3-Unentschieden gegen den 1. FC Heidenheim setzte Bayern-Trainer Vincent Kompany auf eine ungewohnte taktische Ausrichtung. Aleksandar Pavlović rückte dabei in eine speziellere offensive Rolle, die der Trainer mit früheren Einsätzen von Raphaël Guerreiro verglich.

„Wir haben ihn in eine Rolle gesteckt, wie es Rapha gegen St. Pauli und Stuttgart getan hat“, erklärte Kompany nach der Partie. Ziel war es, mit dieser Formation ohne echte Flügelstürmer bereits in der ersten Halbzeit für Stabilität und Spielkontrolle zu sorgen. Der Plan ging jedoch nicht auf.

Kompany gab zu, dass die taktische Umstellung nicht den gewünschten Effekt erzielte. Er zollte aber auch dem Gegner Respekt, der die Räume konsequent zustellte: „Respekt vor Heidenheim, die haben das alles abgeblockt.“

In der zweiten Halbzeit korrigierte der Coach die Ausrichtung und brachte unter anderem Luis Díaz und Michael Olise für die geplanten 45 Minuten. Für den Bayern-Coach sei es keine Option gewesen, am Samstag mit der bestmöglichen Elf anzutreten: „Ich versuche Entscheidungen zu treffen, wo ich in 5 Jahren sagen kann, wenn ich mir nochmal Gedanken mache, dass ich nichts bereue.“