Alexander Nübel
VfB Stuttgart
Bayern strebt Nübel-Ver­kauf im Sommer an

Kristian Dordevic

Beim FC Bayern München deutet vieles auf einen erneuten Abschied von Alexander Nübel im Sommer hin. Laut einem Bericht der BILD planen die Münchner künftig nicht mehr mit dem 29-jährigen Torhüter und streben einen Verkauf an.
 
Ein mehr als eindeutiges Indiz dafür sind die gerade erfolgten Vertragsverlängerungen von Stammkeeper Manuel Neuer und Sven Ulreich bis 2027. Gemeinsam mit dem aktuellen Neuer-Vertreter Jonas Urbig wurden die beiden Routiniers als „Torwart-Trio für die kommende Saison“ präsentiert – Nübel wurde in der Mitteilung nicht mal erwähnt.
 
Die Aussagen der Verantwortlichen deuten klar in diese Richtung. Sportvorstand Max Eberl sprach von einem klaren Plan im Tor, bestehend aus Neuer, Ulreich und Urbig. Sportdirektor Christoph Freund hob insbesondere die Entwicklung Urbigs hervor, der intern laut dem Bericht schon früh als potenzieller Neuer-Nachfolger auserkoren wurde.
 

Kein Platz mehr für Nübel – auch beim VfB ist wohl Schluss


Für Nübel, der seit 2023 an den VfB Stuttgart verliehen ist und beim FC Bayern noch bis 2030 unter Vertrag steht, scheint damit kein Platz mehr vorgesehen zu sein. Laut dem Bericht wollen die Münchner vermeiden, dass es ab Sommer durch seine Rückkehr zu Unruhen kommt.
 
Hinzu kommt der finanzielle Faktor. Der Keeper soll dem Vernehmen nach über ein Top-Gehalt verfügen, das selbst für ambitionierte Bundesligisten schwer zu stemmen wäre. Deshalb streben die Bayern BILD zufolge am liebsten einen festen Verkauf ins Ausland – bevorzugt nach England – an.
 
In Stuttgart ist der Punkt Finanzen ebenfalls mit ein Grund dafür, dass eine Fortsetzung der Zusammenarbeit als ausgeschlossen gilt. Zudem haben auch die Schwaben angeblich mit Dennis Seimen bereits einen anderen Schlussmann als künftige Nummer eins auserkoren.
 
Noch im März hatte Nübel selbst erklärt, dass er von einer Rückkehr nach München ausgehe – mit Verweis darauf, dass er eben Vertrag hat. Sportlich kommt er dort jedoch aller Voraussicht nach nicht weiter.