Die Zukunft von Alexander Nübel ist derzeit völlig offen. Der 29-jährige Torhüter kehrt mit dem Ende seiner Leihe vom VfB Stuttgart zunächst zum FC Bayern München zurück – eine sportliche Perspektive besitzt er dort allerdings nicht mehr.
Wie BILD berichtet, planen die Münchner für die kommende Saison mit Manuel Neuer, Sven Ulreich und Jonas Urbig als Torwart-Trio. Sportvorstand Max Eberl machte zuletzt deutlich, dass Nübel sich nach anderen Optionen umsehen soll. „Er wird sehr viele Möglichkeiten haben, seine Zukunft neu zu gestalten“, erklärte der Bayern-Boss.
Das Problem aus Sicht des Rekordmeisters: Nübel steht noch bis 2030 unter Vertrag und soll jährlich rund 11 Millionen Euro verdienen. Insgesamt würden somit noch etwa 44 Millionen Euro Gehalt im Raum stehen. Laut BILD hoffen die Verantwortlichen deshalb auf einen Wechsel – bevorzugt in die Premier League, wo das hohe Salär am ehesten darstellbar wäre.
Auch Stuttgart plant offenbar ohne Nübel
Eine Rückkehr zum VfB Stuttgart zeichnet sich ebenfalls nicht ab. Intern soll bei den Schwaben bereits die Entscheidung gefallen sein, künftig auf Dennis Seimen als Nummer eins zu setzen. Der 20-Jährige zeigte als Leihspieler beim SC Paderborn zuletzt starke Leistungen.
Hinzu kommt die finanzielle Komponente: Stuttgart übernahm rund 3,5 Millionen Euro von Nübels Gehalt, während die Bayern den Großteil weiterzahlen. Eine dauerhafte Lösung erscheint unter diesen Voraussetzungen schwierig.
Theoretisch wäre laut dem Bericht zwar auch eine weitere Leihe denkbar, allerdings sollen die Bayern in diesem Fall auf eine anschließende Kaufoption oder sogar Kaufpflicht bestehen. Somit bleibt offen, wohin es Nübel im Sommer letztlich ziehen wird.