Alexander Prass
TSG Hoffenheim
Ilzer hofft auf gute Challenge zwischen Prass und Touré

Kristian Dordevic

Bei der TSG Hoffenheim hat sich auf der linken Seite in den vergangenen Wochen eine neue Hierarchie herausgebildet. Trainer Christian Ilzer sieht Alexander Prass als klaren Profiteur der Abwesenheit von Bazoumana Touré – und bescheinigt dem Österreicher eine überzeugende Entwicklung.

„Die Abstellung von Bazou zum Afrika-Cup war die Chance für Alex. Diese Chance hat er wirklich genutzt mit starken Leistungen“, erklärte Ilzer auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin. „Alex hat sein Leistungslevel in den letzten Wochen ständig nach oben geschraubt“ und zuletzt beim 2:0 gegen Werder ein weiteres persönliches Erfolgserlebnis gefeiert: „Er hat sich jetzt mit einem Traumtor belohnt“, so der Hoffenheimer Coach.
 

Prass und Touré sollen sich „zu Hochleistung treiben“


Dabei war die Rollenverteilung in der Hinrunde noch klar: An den ersten 14 Spieltagen lief Touré auf der linken Seite stets von Beginn an auf, während Allrounder Prass überwiegend die Einwechselrolle hatte und nur zweimal zur Startelf zählte. Mit Tourés Abreise zum Afrika-Cup änderte sich das Bild – Prass rückte ins Team und stand fünfmal in Folge in der Anfangsformation.
 
Inzwischen ist Touré zwar zurück, muss sich aktuell aber seinerseits mit der Rolle als Bankspieler begnügen. Ilzer sieht darin keinen Nachteil, sondern vielmehr einen sportlichen Wettbewerb. „Jetzt gilt es für Bazou, sich wieder in dem Positionskampf mit Alex zu matchen, damit sie sich gegenseitig zu Hochleistung treiben“, betonte der TSG-Trainer.
 
Aus Hoffenheimer Sicht hat Prass seine Gelegenheit jedenfalls genutzt. Der Konkurrenzkampf auf der linken Seite ist neu eröffnet – mit zwei Spielern, die sich laut Ilzer nun eine „gute Challenge bieten“ und gegenseitig zu besseren Leistungen pushen sollen.