Beim FC Augsburg durfte Alexis Claude-Maurice gegen den 1. FC Union Berlin (1:1) endlich mal wieder zum Jubel ansetzen.. Mit einem sehenswerten Treffer erzielte der Offensivmann nicht nur sein erstes Saisontor, sondern setzte auch persönlich ein wichtiges Zeichen nach einer bislang schwierigen Phase.
Cheftrainer Manuel Baum machte nach der Partie deutlich, wie bedeutend dieser Moment für den 27-Jährigen war. „Ich freue mich wirklich für Alexis, dass er sein erstes Tor hat. Darauf hat er lange hingearbeitet und wir haben viel miteinander gesprochen“, erklärte Baum. Gleichzeitig habe man gesehen, welchen Effekt eine solche Aktion haben könne: „Man hat auch gemerkt, was so eine Einzelleistung mit einer Mannschaft macht. Das hat ihm und der Mannschaft Energie gegeben.“
Auch Gregoritsch lässt Qualität aufblitzen
Diese Energie soll Claude-Maurice nun konservieren. Baum betonte, dass man genau diese Impulse auch in den kommenden Begegnungen von ihm erwarte: „Das wollen wir in den nächsten Spielen auch von ihm haben.“ Der Treffer sollte als Befreiungsschlag dienen – sportlich wie mental.
Positive Worte fand der FCA-Coach zudem für Rückkehrer Michael Gregoritsch, der ebenfalls in der Startelf stand. „Bei Gregoritsch haben wir schon gesehen, was er uns geben kann“, so Baum. Vor allem im Spiel mit langen Bällen, im Anlaufen und im cleveren Ablegen habe der Stürmer seine Aufgaben erfüllt. „Wir sind froh, dass er wieder da ist.“
Für Augsburg bleibt die Hoffnung, dass Claude-Maurice’ Tor nicht nur ein schöner Moment war, sondern der Startschuss für eine stabilere Phase im Saisonverlauf, für ihn selbst und die Mannschaft insgesamt.