Beim FC Bayern zeichnet sich durch die Rückkehr früherer Stammspieler eine scharfe Konkurrenzsituation ab. Nicht nur Jamal Musiala tastet sich nach monatelanger Verletzungspause wieder heran, auch Alphonso Davies ist auf dem Weg, wieder in Schlagdistanz zu kommen. Noch hat er diesen Punkt jedoch offenbar nicht erreicht.
Davies war im März des Vorjahres von einem Kreuzbandriss aus der Bahn geworfen worden. Nach seiner Rückkehr, zunächst als Einwechsler, unterbrach eine krankheitsbedingte Zwangspause eine schnellere Heranführung. Mit seinen Jokereinsätzen vier und fünf nahm der Linksverteidiger in den Spielen gegen Leipzig (5:1) und Saint-Gilloise (2:0) wieder Rhythmus auf.
Zuletzt, am Mittwoch, erfolgte seine Einwechslung in der 67. Minute. „Die Situation hat sich in den letzten drei Tagen nicht viel geändert“, konstatierte Bayerns Cheftrainer Vincent Kompany nun. Ein großer Schritt – sprich: eine Beorderung von Davies in die Anfangsformation – ist für die Partie gegen den FC Augsburg anscheinend also nicht zu erwarten.
Unabhängig davon sieht Kompany den Kanadier auf dem richtigen Weg. „Er ist reingekommen und hat sofort gezeigt, was er mitbringt. Das war im letzten Spiel schon ein sehr positiver Einsatz von ihm“, lobte er und zeigte sich mit Blick auf die kommenden Aufgaben sicher: „Davies ist bald wieder ein Kandidat für die Startelf.“
Alphonso Davies
FC Bayern München
Kompany drückt bei Davies noch auf die Bremse
Kristian Dordevic