Alphonso Davies
FC Bayern München
Marsch glaubt an WM-Einsatz von Davies

Kristian Dordevic

Alphonso Davies darf sich Hoffnung auf WM-Einsätze machen. Kanadas Nationalcoach Jesse Marsch machte zu Wochenbeginn auf einer Pressekonferenz deutlich, dass er den aktuell verletzten Profi des FC Bayern München für das im Juni startende Großturnier berücksichtigen möchte und auch von der Spielfähigkeit ausgeht.

Das gilt jedoch mit einer Einschränkung: Zumindest für das Auftakt-Match gegen Bosnien-Herzegowina am 12. Juni dürfte es laut dem früheren Leipzig-Trainer noch nicht reichen. Wie es danach aussieht, wird davon abhängen, wie es mit Davies‘ Aufbau weiterläuft. Einem Risiko soll der 25-Jährige nicht ausgesetzt werden.

Bayern-Abschied? In der Theorie nicht ausgeschlossen


Davies befindet sich seit März 2025 in einem Strudel aus Verletzungspech. Damals hatte ihn ein Kreuzbandriss zunächst über acht Monate zurückgeworfen. Letzten Endes waren die Auswirkungen aber womöglich größer: Denn in 2026 folgten bereits drei Rückschläge im muskulären Bereich. Gegenwärtig soll es ein Muskelbündelriss im Oberschenkel sein, der ihn (seit drei Wochen) stoppt.

Aufgrund der wiederholten Verletzungsproblematik ist es sogar so weit gekommen, dass der früher unangefochtene Linksverteidiger des FC Bayern als potenzieller Verkaufskandidat gehandelt wird. Der kicker berichtete kürzlich, dass die Münchener mit dem Gedanken spielen, bei einem passenden Angebot einzulenken – jedoch in dem Wissen, dass bei dem hohen Gehalt des Kanadiers kaum mit Abnehmern zu rechnen ist.

Vielmehr dürfte Bayern darauf hoffen, dass Davies endlich wieder in die Spur kommt, beginnend mit einer Teilnahme an der Weltmeisterschaft. „Sie unterstützen ihn und wollen ihn bei der WM spielen sehen“, bekräftigte auch Marsch am Montag.