Amos Pieper
SV Werder Bremen
Ab­wehr-Engpass: Pieper fraglich für Nachholspiel

Thorben Lorenzen

Der Einsatz von Amos Pieper im Nachholspiel am Dienstag gegen die TSG Hoffenheim (20:30 Uhr) bleibt weiter offen. Cheftrainer Horst Steffen ließ auf der Pressekonferenz am Montag durchblicken, dass noch keine verlässliche Prognose möglich ist.

Pieper hatte sich im Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen eine Fleischwunde am Knie zugezogen und musste anschließend genäht werden. Entsprechend ist Geduld gefragt. „Das wird sich noch herausstellen“, erklärte Steffen und ergänzte, dass es noch „ein paar Stunden dauert“, bis eine Entscheidung fallen könne.

Steffen prüft Alternativen für die Defensive


Sollte Pieper, für den am Wochenende Julián Malatini reinkam, am Dienstag nicht zur Verfügung stehen, muss Steffen seine Defensive weiter umbauen, da Marco Friedl gelbgesperrt definitiv fehlt. Vor diesem Hintergrund ist auch eine Umstellung der Grundordnung denkbar. Eine Viererkette ist laut dem Coach „im Rahmen der Möglichkeiten“.

Unabhängig davon werden alternative Lösungen geprüft. Der erst 18-jährige Mick Schmetgens, der bislang noch kein Bundesliga-Spiel absolviert hat, spielt dabei eine Rolle in den Überlegungen. „Auch er ist natürlich ein Kandidat“, so Steffen. Darüber hinaus könnte auch Skelly Alvero eine Option für die Abwehr sein – obwohl der Franzose eigentlich im Mittelfeld zu Hause ist. „Skelly kommt auch infrage. Er ist sicher ein weiterer Kandidat“, bestätigte der Trainer.

Wie der SV Werder Bremen die personellen Engpässe letztlich löst, dürfte sich damit erst kurzfristig entscheiden.