Das überraschende Startelf-Comeback von Amos Pieper gegen RB Leipzig endete nach einem unglücklichen Zusammenprall vorzeitig, doch Werder Bremens Trainer Daniel Thioune gab am Ostersonntag vorsichtige Entwarnung. Der Innenverteidiger erlitt bei dem Sturz nach einem Kopfballduell eine Schädelprellung, wie die DeichStube berichtet. Pieper hatte über Schwindelgefühle geklagt, weshalb Thioune in der 49. Minute den Wechsel vornahm.
Trotz des verfrühten Endes am Samstag blickt das Trainerteam optimistisch auf die kommende Trainingswoche. Laut Thioune wäre Pieper aufgrund seiner körperlichen Verfassung ohnehin zeitnah ausgewechselt worden, die Prellung habe dies lediglich etwas beschleunigt.
Die Prognose für das nächste Spiel ist positiv: „Ich gehe fest davon aus, dass er Mitte der Woche wieder auf dem Trainingsplatz stehen wird“, erklärte Thioune am Sonntag.
„Kann gar nicht auf ihn verzichten“
Dabei war der Einsatz des 28-Jährigen eigentlich gar nicht vorgesehen. „Wir reden über Amos Pieper, den ich eigentlich noch vor zwei Tagen ausgeschlossen habe“, offenbarte Thioune auf der Pressekonferenz. Aufgrund der massiven Personalnot in der Defensive – unter anderem fielen Niklas Stark und Karim Coulibaly aus – stellte sich Pieper jedoch trotz Trainingsrückstands in den Dienst der Mannschaft. „Ich habe gesehen, ich kann gar nicht auf ihn verzichten“, so der Coach über die Bedeutung des Verteidigers.