Beim SV Werder Bremen bleiben die Abwehrsorgen bestehen. Ein Einsatz von Amos Pieper im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15:30 Uhr) ist weiterhin fraglich – eher sogar unwahrscheinlich.
Der 28-jährige Innenverteidiger hatte sich zuletzt im Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen eine Fleischwunde am Knie zugezogen. Eine zeitnahe Rückkehr zeichnet sich derzeit jedoch nicht ab. Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz sprach laut der DeichStube von einem „großen Fragezeichen“, Trainer Horst Steffen wurde noch deutlicher: „Es ist so, dass ich für das Wochenende nicht mit ihm plane.“
Zwar kehrt mit Kapitän Marco Friedl nach abgesessener Gelbsperre zumindest eine Option zurück, insgesamt bleibt die personelle Lage jedoch angespannt. Auch Maximilian Wöber (Wadenprobleme) und Niklas Stark (Hüftbeschwerden) fallen weiterhin aus und sind gegen Gladbach keine Kandidaten. Ein baldiges Comeback zeichnet sich bei beiden nicht ab.
Angesichts der anhaltenden Engpässe hält Werder weiterhin die Augen auf dem Transfermarkt offen. Bis zum Ende der Winter-Wechselfrist am 2. Februar könnten noch personelle Lösungen für die Defensive folgen. Für Pieper heißt es derweil weiter: abwarten.