Andreas Christensen
1. Bundesliga
Bei RB Leipzig auf dem Zettel?

Kristian Dordevic

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Dass RB Leipzig angesichts des Engpasses in der Abwehr nachlegen will, hat der "kicker" just noch mal angemerkt. In der Gerüchteküche kursiert jetzt der Name eines alten Bekannten: Nach Informationen der "Bild" haben die Sachsen Andreas Christensen auf dem Zettel. Bereits im Winter würde man den 1,88 Meter großen Verteidiger vom FC Chelsea gerne ausleihen.

In der Bundesliga kennt man ihn als einstigen Abwehrchef bei Borussia Mönchengladbach (2015 bis 2017). Als Londoner Leihgabe absolvierte der Däne 82 Pflichtspiele (7 Tore) im Fohlen-Trikot. Um seinen Verbleib bemühte sich der Klub damals intensiv, aber auch vergeblich.

Bei den Blues, an die Christensen bis 2022 gebunden ist, haben sich wettbewerbsübergreifend inzwischen 87 Einsätze angesammelt. In der laufenden Saison stehen elf (von 24) Partien in der Liga und zwei (von 6) in der Königsklasse auf seinem Konto.


Wenn nicht jetzt, dann im Sommer?

Der Haken laut "Bild": Chelsea-Coach Frank Lampard will den 30-maligen Nationalspieler momentan nicht freigeben. Wenn es bis Ende Januar tatsächlich nicht mit einem Transfer klappen sollte, könnte die Personalie nach Einschätzung des Blatts im Sommer neu aufgerollt werden.

Denn zumindest vonseiten vieler Medien wird dann mit einem Abschied von Dayot Upamecano gerechnet. Zudem läuft der Vertrag von Lukas Klostermann, den Cheftrainer Julian Nagelsmann gerne auch in der Innenverteidigung sieht, nur noch bis 2021. Sodass bei ihm zumindest Gesprächsbedarf besteht.

Ein Nachfolger soll aber nicht erst lange herangeführt werden müssen, sondern sofort helfen können. Und dafür würde Leipzig auch tief in die Tasche greifen, wie die "Bild" wissen will.