Andréas Hountondji
FC St. Pauli
Blessins Forderung an Hountondji

Trottelhigh

Nach seiner längeren Verletzungspause steht Andréas Hountondji bei FC St. Pauli wieder im Fokus – auch mit Blick auf das kommende Duell mit den Bayern (Samstag, 18:30). Der Angreifer gilt grundsätzlich als mögliche Option, um der Offensive mehr Energie und Präsenz zu geben. Das muss er jedoch auch auf den Platz bringen.
 
Trainer Alexander Blessin machte am Donnerstag deutlich, dass es beim Angreifer noch mit der Umsetzung hapert, auch wenn er im Training einen sehr motivierten Eindruck hinterlässt. „Er war lange verletzt und brennt natürlich. Das will ich dann aber auch sehen“, so der Coach.

Hountondji soll sich physisch stärker einbringen


Besonders wichtig sei für ihn die körperliche und mentale Bereitschaft im Spiel. Nach dem schwierigen Auftritt gegen Union Berlin wurde das Thema im Detail aufgearbeitet. „Ich erwarte mir eine gewisse Robustheit und Bereitschaft, sich wehren zu wollen“, erklärte Blessin. Genau daran sei im individuellen Gespräch noch einmal gearbeitet worden.
 
Der Stürmer „sprüht“ vor Energie mit, müsse diese aber auch im Spiel konsequent auf den Platz bringen – unabhängig davon, ob er von Beginn an spielt oder als Joker kommt. „Dass man sieht, dass es genau so ein Energielevel ist, das wir dann brauchen“, so der Trainer weiter.
 
Für das Spiel gegen Bayern bleibt Hountondji damit eine Option – mit klaren Erwartungen an Intensität und Durchsetzungsvermögen. Ob es für mehr als eine Einwechslung reicht, ist angesichts der Aussagen aber fraglich. Tendenz: erneuter Jokereinsatz.