Angeliño
1. Bundesliga
RB Leipzig kann Option nicht ziehen

Jan Klinkenborg

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Erst seit Winter spielt Linksverteidiger Angeliño für RB Leipzig. Der Spanier ist bis Sommer von Manchester City an den deutschen Champions-League-Teilnehmer ausgeliehen. Klar scheint nun zu sein, dass die Sachsen die festgeschriebene Ablösesumme nicht stemmen können.

RB-Sportdirektor Markus Krösche gibt nun bekannt, dass er für den Linksverteidiger und Patrik Schick, der ebenfalls ausgeliehen (AS Rom) ist, eine "Lösung finden" wolle. Die in den Kontrakten verankerten Ablösesummen "werden für uns nicht zu leisten sein", muss der 39-Jährige zugeben.

Laut "Sport Bild" beläuft sich die Option bei Angeliño auf 22 Millionen Euro. Bei Schick wären 28 Millionen Euro fällig. Bis zum 15. Juni haben die Deutschen demnach Zeit, die Klauseln für sich in Anspruch zu nehmen.


Kommt Manchester City entgegen?

Die Citizens haben dem Bericht zufolge bereits angedeutet, dass sie sich auch mit einer geringeren Ablöse zufriedengeben könnten. Es ist sogar die Rede davon, dass sie nur noch die Hälfte der vereinbarten Summe betragen könnte. Auf ein derartiges Signal von der AS Rom warten Leipzigs Vereinsverantwortliche hingegen noch.

Angeliño konnte sich, trotz seiner kurzen Zeit in Deutschland, schon bei RB durchsetzen. Der Spanier bestritt fünf von sechs möglichen Bundesligaspielen und kam auch in beiden K.-o.-Spielen in der Champions League über die volle Distanz zum Einsatz.