Besser hätte das 50. Bundesliga-Spiel für Antonio Nusa kaum laufen können. Bei der Rückkehr von Trainer Ole Werner in das Stadion des SV Werder Bremen avancierte der junge Norweger zum frühen Dosenöffner. Bereits in der 15. Minute schloss er einen schnellen Konter schnörkellos von der Strafraumgrenze ab und versenkte den Ball zur 1:0-Führung im unteren linken Eck.
Werner, der nach dem Sieg sichtlich zufrieden mit der Leistung seines Schützlings war, hob nach der Partie hervor, dass Nusa weit mehr als nur ein reiner Offensiv-Künstler ist. „Toni ist jemand, der nicht nur den Unterschied machen kann, wenn er effizient spielt, sondern das auch über seine Aufmerksamkeit in der Defensive tut“, lobte der RB-Coach.
Besonders in den Umschaltmomenten gegen die mutig aufspielenden Bremer habe Nusa wichtige Bälle „geklaut“ und so maßgeblich zur Stabilität beigetragen.
Konstanz als nächster Entwicklungsschritt
Für Nusa war es die Rückkehr in die Startelf, nachdem er zuletzt hinter dem nun verletzten Brajan Gruda zurückstehen musste. Dass der 20-Jährige die Chance sofort nutzte, bestätigt Werners Vertrauen in den „Topspieler“. „Ich bin zufrieden mit seiner Entwicklung. Es geht jetzt um Konstanz für ihn, und die wird mit der Zeit kommen“, skizzierte Werner den weiteren Weg.
In einer Partie, in der RB phasenweise den Gastgebern den Ball überließ und auf Konter lauerte, war Nusas Tempo und Dribbelstärke das perfekte Werkzeug.