Arminia Bielefeld
1. Bundesliga
Neuhaus lobt Müllers Joker-Qua­litäten

Nils Richardt

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An den ersten zehn Spieltagen dieser Saison stand Sebastian Müller nicht ein einziges mal im Kader von Arminia Bielefeld. Doch zuletzt war er dreimal in Folge dabei und wurde dabei auch zweimal eingewechselt. Es geht also wieder aufwärts für den U21-Nationalspieler.

Das habe er sich durch die guten Trainingsleistungen in den letzten Wochen verdient, berichtete Uwe Neuhaus jüngst auf einer Pressekonferenz. Zudem stellte der Arminia-Coach klar, dass Müllers Nichtberücksichtigung zum Saisonstart zum Teil auch verletzungsbedingt gewesen sei: "Man muss sagen, dass er natürlich eine sehr, sehr lange Leidenszeit hinter sich hatte. Die ihm auch ordentliches Training nicht gestattet hatte", erklärte der Übungsleiter.

Doch diese Probleme liegen nun hinter Müller: "Er hat in den letzten Wochen richtig, richtig Gas gegeben in den Trainingseinheiten". Vor allem kann er dabei mit seiner Schusstechnik überzeugen: "Er ist vorm Tor immer jemand, der mit den besten Abschluss von allen Spielern hat. Er bringt also eine gewisse Torgefahr mit", ließ der Fußballlehrer wissen.


Müller "im Moment noch kein Thema" für die Startelf

Für die Startelf sei der 19-Jährige zwar "im Moment noch kein Thema", doch seine Qualitäten seien vor allem als Joker für die Schlussphase sehr wertvoll, so Neuhaus. Wenn kurz vor dem Ende noch ein Tor benötigt wird, sei es daher immer eine Überlegung, Müller zu bringen "in der Hoffnung, dass er in der Box einmal zum Abschluss kommt und seine Gefahr zeigen kann".

Langfristig will sich der Youngster natürlich irgendwann auch in die Startelf spielen. Auch wenn es bis dahin noch etwas dauern könnte, geht die Tendenz nun aber wieder in die richtige Richtung: "Er zieht es seit Wochen konsequent durch. Auf diesem Weg muss er bleiben und dann ergibt sich irgendwann mal eine Chance. Und dann wird sein Weg vielleicht auch von Beginn an weitergehen", stellte Neuhaus in Aussicht.