Arnaud Kalimuendo
Eintracht Frankfurt
Riera erwartet mehr Futter für Kalimuendo

LigaInsider

Nach der enttäuschenden Offensivleistung gegen den FC St. Pauli steht die Rolle von Arnaud Kalimuendo bei der Eintracht im Fokus. Trainer Albert Riera wehrte sich auf der Pressekonferenz gegen die Kritik, der Franzose sei auf dem rechten Flügel in seinen Möglichkeiten zu eingeschränkt. Für Riera ist die Position auf der Außenbahn lediglich der Startpunkt für eine deutlich zentralere Rolle.
 
„Bei mir spielt ein Flügelspieler wie ein zweiter Stürmer. Er soll überraschen, mit Diagonalläufen nach innen gehen“, erklärte Riera. Das Problem gegen St. Pauli lag laut dem Coach nicht an der Positionierung von Kalimuendo oder Sturmpartner Jonathan Burkardt, sondern am fehlenden „Futter“ aus dem Mittelfeld. Für Kalimuendo auf der Außenbahn bedeutet das: „tiefe und riskante Pässe“ der Mitspieler.
 

„Als Flügelspieler starten, als Stürmer finishen“


Riera zog das Spiel gegen den FC Bayern München als Positivbeispiel heran, in dem Kalimuendo auf rechts einen „fantastischen Job“ gemacht habe. Der Trainer verdeutlichte seine Erwartungshaltung an den 24-Jährigen: „Ich will nicht, dass Kali sich den Ball abholt und im Mittelfeld dribbelt, weil er mehr ein Stürmer ist. Als Flügelspieler zu starten, aber als Stürmer zu finishen – das will ich von ihm sehen.“
 
Kalimuendo soll also weiterhin seine Schnelligkeit auf dem Flügel nutzen, um dann im Strafraum zum Abschluss zu kommen. Ob er gegen den 1. FC Heidenheim erneut auf rechts oder doch im Zentrum aufläuft, thematisiert Riera nicht explizit. Er betonte aber die Flexibilität seines Schützlings: „Er kann als Stürmer spielen und kann auch auf beiden Flügeln spielen.“