Bei Bayer Leverkusen deutet sich in den kommenden Aufgaben eine verstärkte Rotation an. Beim 2:0-Erfolg in der Champions League gegen Olympiakos Piräus setzte Cheftrainer Kasper Hjulmand – wie schon beim 4:0 gegen den FC St. Pauli – erneut auf dieselbe Startelf. Eine Konstellation, die jedoch nicht zum Dauerzustand werden soll.
Auf der Pressekonferenz nach dem Piräus-Spiel erklärte Hjulmand die Hintergründe: Zwischen den beiden Partien hätten drei Tage gelegen, was „die Möglichkeit“ geboten habe, „ein bisschen Kontinuität von Anfang an zu haben“. Nach dem überzeugenden Auftritt gegen St. Pauli habe man bewusst auf den Rhythmus gesetzt.
Klar ist jedoch auch: „So geht es nicht weiter. Das ist nicht möglich“, stellte der Coach unmissverständlich klar. Der enge Spielplan lasse keine dauerhafte Belastung derselben Akteure zu. Bereits am Samstag (15:30 Uhr) steht das Bundesliga-Duell in Berlin an, ehe am Dienstag das Rückspiel gegen Piräus folgt.
Hjulmand verwies zudem auf die Qualität im Kader. Man habe „eine gute Bank mit guten Spielern“, betonte er – ein Hinweis darauf, dass reichlich Alternativen vorhanden sind. „Wir haben einen großen Kader und große Qualität. Daher ist es für uns möglich, zu rotieren.“
Angesichts der hohen Taktung dürfte Leverkusen also schon in den kommenden Partien personelle Veränderungen vornehmen – ohne dabei an Qualität einzubüßen.