Bayer 04 Leverkusen hat den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals geschafft – allerdings mit deutlich mehr Mühe als erwartet. Beim mutig aufspielenden SC Paderborn setzte sich die Werkself erst nach Verlängerung mit 4:2 (1:1, 0:0) durch. Alejandro Grimaldo brachte Bayer per direkt verwandeltem Freistoß in Führung, ehe der Zweitligist die Partie überraschend drehte. Erst in der Schlussphase der Verlängerung machte das Team von Kasper Hjulmand alles klar.
Der Zweitligist startete ohne Respekt und war über weite Strecken der ersten Halbzeit das bessere Team. Leverkusen tat sich im Spielaufbau schwer, während Paderborn mutig presste und mehrfach gefährlich vors Tor kam. Erst nach dem Seitenwechsel kam Bayer besser ins Spiel – und nutzte die erste klare Chance eiskalt: Grimaldo verwandelte in der 60. Minute einen Freistoß sehenswert ins linke Eck.
Paderborn kämpft – Leverkusen braucht die Verlängerung
Trotz Unterzahl nach der Roten Karte gegen Felix Götze (58.) ließ sich Paderborn nicht hängen. Sven Michel (96.) und Stefano Marino (90.) trafen für den SCP, der das Spiel zwischenzeitlich sensationell drehte. Doch Leverkusen schlug zurück: Jarell Quansah erzielte kurz vor der Pause der Verlängerung (105.+1) den Ausgleich.
In der zweiten Hälfte der Verlängerung setzte sich dann die individuelle Klasse der Werkself durch. Joker Ibrahim Maza (120.+2) und Aleix García (120.+4) trafen in der Schlussphase und entschieden ein intensives Pokalduell zugunsten des Favoriten.
Leverkusen steht damit im Achtelfinale. Paderborn verabschiedet sich erhobenen Hauptes nach einer leidenschaftlichen Vorstellung aus dem Wettbewerb.
Tore:
0:1 Grimaldo (60.)
1:1 Marino (90., Obermair)
2:1 Michel (96., Bätzner)
2:2 Quansah (105.+1, Poku)
2:3 Maza (120.+2, Kofane)
2:4 García (120.+4, Andrich)
Besonderes Vorkommnis:
Götze sieht die Rote Karte wegen einer Notbremse (58.).