Bayer 04 Leverkusen
1. Bundesliga
Wegen Pala­cios-Sper­re: Alonso spricht über Ersatz für Bochum-Spiel

Robin Meise

© imagoimages / Sportfoto Rudel

Die inzwischen fest eingespielte „Bundesliga-Startelf“ von Bayer Leverkusen wird sich am kommenden Spieltag gezwungenermaßen mindestens mal auf einer Position verändern. Den von einer Gelbsperre betroffenen Mittelfeldmann Exequiel Palacios gilt es für Xabi Alonso zu ersetzen.

Auf der Pressekonferenz zum abschließenden Duell mit dem VfL Bochum gewährte der Cheftrainer einen Einblick in seine Gedankenwelt zum Thema Ersatz: „Wir haben Gustavo Puerta, Robert Andrich oder auch Grimaldo, der auf dieser Position spielen kann“, so Alonso, der sich keine größeren Sorgen macht: „Wir haben genug Möglichkeiten, ihn zu ersetzen.“

Am naheliegendsten sollte eine Entscheidung in Richtung Andrich sein, der im Vergleich zum erst 20-jährigen Puerta deutlich mehr Erfahrung mitbringt und laut Alonso „natürlich eine Option ist“.

Die jüngsten Leistungen Andrichs bewertete Alonso am Dienstag folgendermaßen: „Er hat es zum Beispiel gegen Bremen [12. Spieltag] als Libero sehr gut gemacht. Auch gegen Paderborn. Er weiß, dass ich viel Vertrauen in seine Qualität habe“, so der Trainer, der Andrich sowohl in der Innenverteidigung als auch im Mittelfeld einsetzen kann. „Er ist bereit und fit.“


Palacios nimmt gute Entwicklung

Dass Palacios am letzten Spiel des Jahres nicht zur Verfügung steht, schmerzt die Leverkusener trotz einiger Optionen aber natürlich trotzdem. Der Argentinier kam in dieser Saison in jedem Bundesligaspiel zum Einsatz und hat sich zu einer wahren Führungsfigur im Bayer-Kader entwickelt.

„Pala war seit Januar fast nie verletzt, was für ihn sehr wichtig ist, um konstant zu bleiben. Er ist sehr dynamisch, gut mit dem Ball und gut im Kurzpassspiel“, zählte der spanische Coach die Vorzüge des 25-Jährigen auf. „Er hat seinen Fußball nicht nur hier, sondern auch in der Nationalmannschaft verbessert. Er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns, aber eine Sperre kann passieren.“

Wer letztendlich in die Palacios-Rolle schlüpft, „werden wir morgen sehen“ …