Bayer Leverkusen droht der nächste Rückschlag auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer. Hintergrund ist die jüngste Entwicklung beim Liverpool FC. Dort gilt Andoni Iraola, bei dem der Werksklub in diesen Tagen auf den Zuschlag hoffte, nun als Topkandidat. Unter Umständen könnte aber sogar der VfB Stuttgart Leidtragender dieser Ereignisse sein.
In Liverpool wurde am Samstag offiziell verkündet, dass Arne Slot seinen Posten als Chefcoach los ist. Und es dauerte nicht lange, bis der Name des vom LFC auserkorenen Nachfolgekandidaten von verschiedenen Medien in Umlauf gebracht wurde: Andoni Iraola.
Die Engländer sollen dem bisherigen Bournemouth-Trainer einen Vertrag anbieten und laut dem gut informierten Journalisten David Ornstein von The Athletic ist der 43-jährige Spanier der klare Favorit auf die vakante Position beim Prestigeklub. Nicolò Schira, ebenfalls im Transferjournalismus zu verorten, will sogar wissen, dass Iraola schon in den zurückliegenden Tagen mehreren Klubs abgesagt hat, unter anderem Bayer 04. Die Unterschrift in Liverpool stehe bevor, wie auch Transferexperte Fabrizio Romano in Aussicht stellt.
Hoeneß ist eine Option für Liverpool
Kam Leverkusen also nicht (schnell genug) voran in den Verhandlungen mit Iraola? Nach dem Absprung von Filipe Luís, den es nach Monaco zieht, müsste somit der zweite Hauptkandidat aus der Liste der Rheinländer gestrichen werden. Von den öffentlich bekannten Anwärtern bliebe nur noch Oliver Glasner, bei dem kommende Woche aber Gespräche mit der AC Mailand anstehen.
Sollte wiederum aus Iraola und Liverpool doch nichts werden, muss womöglich Stuttgart auf der Hut sein. Ornstein zufolge sind daneben auch Pierre Sage aus Lens und Sebastian Hoeneß Optionen für die Reds. Im Moment sieht jedoch alles danach aus, dass nichts mehr dazwischenkommt.