Auf der rechten Abwehrseite ist bei RB Leipzig neue Bewegung drin. Benjamin Henrichs hat sich nach seinem langen Ausfall infolge eines Achillessehnenrisses zurückgemeldet und gegen den 1. FC Heidenheim einen Kurzeinsatz gesammelt. In der Schlussphase wurde der 28-Jährige für Stammkraft Ridle Baku eingewechselt.
Kurzfristig bleibt Baku jedoch der Platzhirsch. Henrichs muss nach mehr als einem Jahr Pause zunächst wieder Rhythmus aufnehmen, ehe er den Konkurrenzkampf spürbar anheizen kann. Entsprechend vorsichtig ordnet Cheftrainer Ole Werner die Situation ein.
„Wir sind erst mal happy, dass er zur Verfügung steht und den ersten Einsatz in Heidenheim hatte“, erklärte Werner am Montag auf der Pressekonferenz vor dem Nachholspiel beim FC St. Pauli (Dienstag, 20:30 Uhr). Henrichs’ Rückkehr mache die Mannschaft insgesamt stärker, zugleich sei aber Geduld gefragt: „Natürlich wird er erst mal wieder Rhythmus aufnehmen müssen.“
Grundsätzlich kündigte der Coach an, Entscheidungen auf der Position weiterhin über Leistung, Form und Gegnerprofil zu treffen. Die Aussicht für Henrichs ist dennoch positiv: Werner zeigte sich „guter Dinge“, dass der Defensivmann zeitnah zu weiteren Einsätzen kommen wird – und damit auch wieder ernsthaft Druck auf Baku ausübt.