Bilal El Khannouss
VfB Stuttgart
El Khannouss kämpft beim VfB um die Startelf

Robin Meise

Bilal El Khannouss hat für das Duell des VfB Stuttgart mit Bayer 04 Leverkusen (3:1) etwas überraschend seinen Startelfplatz eingebüßt. Der offensive Mittelfeldspieler wurde erst in der 78. Minute eingewechselt – obwohl er sich zuvor durchaus empfohlen hatte. Cheftrainer Sebastian Hoeneß erläuterte nach der Partie, dass die aktuelle Konkurrenzsituation in der Offensive dabei eine entscheidende Rolle gespielt habe.

Vor allem Chris Führich und Jamie Leweling befinden sich derzeit in starker Form. „Wir haben aktuell mit Chris und Jamie Jungs, die treffen“, erklärte Hoeneß auf der Pressekonferenz. Die Offensivreihe bringe momentan „enorm“ viel Torgefahr auf den Platz.

Hoeneß lobt El Khannouss trotzdem ausdrücklich


Ungeachtet der Reservistenrolle fand der VfB-Coach lobende Worte für El Khannouss, der zuletzt ebenfalls wichtige Akzente gesetzt hatte. „Billy hat auch Scorer gezeigt und dann die Chance verdient, zu spielen“, sagte Hoeneß.

Der Trainer machte allerdings deutlich, dass es bei der Besetzung der Offensive aktuell vor allem um Balance und Spielverlauf gehe. „Du kannst natürlich am Ende nicht alle bringen und du musst auch in so einem Spiel schauen, dass du nachlegen kannst“, erklärte der 43-Jährige.

Gerade in dieser Jokerrolle hatte El Khannouss zuletzt mehrfach überzeugt. Mit Blick auf das DFB-Pokalspiel gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.) bezeichnete Hoeneß den 22-Jährigen sogar als „Gamechanger“.

Konkurrenzkampf bleibt spannend


Für den VfB stehen mit dem Bundesliga-Abschluss gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 15:30 Uhr) sowie dem DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München am 23. Mai noch zwei wichtige Aufgaben an.

Die Aussagen von Hoeneß zeigen dabei klar: El Khannouss bleibt trotz der aktuellen Konkurrenzsituation ein wichtiger Bestandteil der Stuttgarter Offensive – auch wenn die Rollenverteilung derzeit je nach Gegner und Spielplan variiert.