Das Champions-League-Aus in Bergamo sorgt bei Borussia Dortmund nicht nur sportlich und finanziell für Unruhe – auch die Personalie Niko Kovač rückt in den Fokus.
Der 54-Jährige musste sich nach der 1:4-Niederlage Kritik gefallen lassen, genießt intern jedoch weiterhin großes Vertrauen. Die Klubführung plane langfristig mit dem Trainer, dessen Vertrag bis 2027 läuft. Intern soll man überzeugt sein, dass Kovač unter den aktuellen Umständen das Maximum aus dem Kader herausholt.
Gleichzeitig wächst jedoch das Interesse aus England. Nach BILD-Informationen besteht ein hohes Grundinteresse aus der Premier League. Im Laufe der Saison sollen sich gleich drei Topklubs mit dem Dortmunder Coach beschäftigt haben: Tottenham Hotspur, Manchester United und der Chelsea FC. Kovač wird auf der Insel aufgrund seiner Vielseitigkeit und klaren Struktur geschätzt.
Dem Bericht zufolge kann sich auch der Trainer perspektivisch einen Schritt nach England vorstellen. Aktuell identifiziere er sich zwar voll mit seiner Aufgabe in Dortmund, doch bei ihm ist offenbar auch Grundinteresse an der Premier League vorhanden.
Für den BVB ergibt sich daraus eine paradoxe Situation: Während sportlich leise Kritik aufkommt, wächst zugleich das Risiko, den Coach im Sommer an einen englischen Spitzenklub zu verlieren. Die kommenden Wochen dürften daher nicht nur für die Mannschaft, sondern auch für die Zukunftsplanung auf der Trainerposition entscheidend werden.