Borussia Dortmund
1. Bundesliga
Terzić äußert sich zu Doppelspitze mit Moukoko und Füllkrug

Robin Meise

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Borussia Dortmund ist gegen den VfL Bochum mit einer Doppelspitze angetreten. Niclas Füllkrug und Youssoufa Moukoko bekamen aufgrund der Ausfälle von Julian Brandt und Marco Reus (jeweils krankheitsbedingt) das Vertrauen als Offensiv-Duo. Nach dem 3:1 gegen Bochum zog Edin Terzić Bilanz.

„Die beiden haben grundsätzlich sehr gut harmoniert. Es hat uns gutgetan, dass wir zwei Spitzen hatten, um Bochum unter Druck zu setzen“, so der BVB-Cheftrainer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Wir haben gute Phasen gehabt, was uns nicht gefallen hat, ist, dass wir sie nicht in die Abschlusssituationen bringen konnten, wie wir uns das erhofft haben.“


Terzić fordert von Moukoko mehr Ruhe am Ball

Während Füllkrug durch seine drei Treffer einen sehr großen Anteil am Sieg hatte, hat es bei Moukoko noch etwas an der Feinjustierung gemangelt. „Bei Youssoufa hat man gemerkt, wie bemüht er ist. Er hat alles angelaufen, was seine große Stärke ist. Das war toll von ihm. Trotzdem haben wir ihm schon in der Halbzeitpause mitgegeben, dass er am Ball etwas ruhiger bleiben soll.“

Nach etwas mehr als einer Stunde war für Moukoko dann Feierabend: „Ehrlicherweise war ich mir dann nicht ganz so sicher, ob es Sinn macht, ihn runterzunehmen, weil er kurz vor seiner Auswechslung noch mal vier, fünf tolle Momente hatte, wo er zum Abschluss kam. Bis zu dem Zeitpunkt war er wahrscheinlich unser torgefährlichster Spieler auf dem Platz.“

Für frischen Wind in der Schlussphase sorgten daraufhin die Joker Jamie Bynoe-Gittens und Gio Reyna: „Trotzdem hatten wir das Gefühl, dass sich für uns noch mal neue Räume öffnen. Dann haben wir uns entschieden, mit Jamie und Reyna zwei neue Spieler für die Offensive einzuwechseln.“


Brandt, Reus und Kobel vor Rückkehr

Am nächsten Spieltag dürfte sich die personelle Situation beim BVB wieder deutlich entspannen. Die zuletzt fehlenden Julian Brandt, Marco Reus und Gregor Kobel sollen laut Angaben des Trainers gegen Heidenheim (Freitag, 20:30 Uhr) wieder mit an Bord sein.