In einem ausgeglichenen rheinischen Duell haben sich Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen mit einem 1:1 (1:1) getrennt. Während die Gladbacher leidenschaftlich auftraten, verzweifelte die Werkself an der eigenen Harmlosigkeit.
Die Partie begann mit einem Paukenschlag, durch einen schweren Patzer von Bayer-Keeper Janis Blaswich. Ein unüberlegtes Zuspiel landete über Umwege bei Haris Tabakovic, dessen Abschluss Blaswich zwar noch parieren konnte, gegen den Nachschuss von Yannick Engelhardt zum 1:0 (10.) jedoch machtlos war.
Leverkusen schüttelte sich kurz und kam kurz vor der Pause zum glücklichen Ausgleich: Ein eigentlich harmloser Abschluss von Aleix García wurde von Philipp Sander so unglücklich abgefälscht, dass er als Eigentor zum 1:1 (45.) im Netz einschlug.
Nach dem Seitenwechsel drückte Leverkusen, nachdem Kasper Hjulmand auf Viererkette umstellte, mehr auf den Siegtreffer. Patrik Schick traf bereits in der 48. Minute mit einem Distanzschuss nur das Lattenkreuz. Gladbach zog sich in der Folge extrem weit zurück und agierte fast ausschließlich im 5-4-1-System, während die Werkself die Tiefe gegen den engmaschigen Block kaum fand.
In der Schlussphase wurde es hitzig: Rudelbildungen und Gelbe Karten prägten das Geschehen. Der geteilte Punkt hat für die beiden Parteien wohl einen anderen Beigeschmack. Die Borussia kann mit dem Unentschieden nach einem kämpferischen Auftritt wohl mehr leben als die Werkself.
Tore:
1:0 Yannick Engelhardt (10., Haris Tabakovic)
1:1 Eigentor, Philipp Sander (45., Aleix Garcia)