Neuzugang Brajan Gruda zahlt das Vertrauen von RB Leipzig immer mehr zurück. Beim 2:2 gegen den VfL Wolfsburg war der 21-Jährige einer der auffälligsten Akteure – und rettete den Sachsen mit Assist und spätem Treffer einen Punkt.
Zunächst bereitete der offensive Mittelfeldspieler den Ausgleich von Yan Diomande vor, ehe er in der 88. Minute selbst zuschlug und zum 2:2-Endstand traf. Bereits im ersten Durchgang hätte Gruda nach Einschätzung von Trainer Ole Werner treffen können. „Es war insgesamt ein sehr präsentes Spiel von ihm“, bilanzierte der Coach auf der Pressekonferenz.
Werner sieht Gruda auf einem guten Weg: „Brajan hat bei uns einen guten Start hingelegt, er ist ein Spieler, der die Liga schon kennt. Das macht die Eingewöhnung ein Stück weit leichter.“ Besonders seine Offensivqualitäten hob der Leipziger Trainer hervor. „Er ist jemand, der uns Torgefahr geben kann.“
Darüber hinaus betonte Werner die strategische Komponente des Transfers. Gruda erhöhe „unsere Möglichkeiten im zentralen Bereich“ – ein Aspekt, der im Leipziger Offensivspiel künftig noch wichtiger werden dürfte. Mit seinem Auftritt gegen Wolfsburg unterstrich der 21-Jährige jedenfalls, dass er schon jetzt einen echten Mehrwert für die Mannschaft liefern kann.