Brajan Gruda
RB Leipzig
Gruda tastet sich heran – Startelf offen

Robin Meise

Brajan Gruda tastet sich bei RB Leipzig nach seinen muskulären Problemen Schritt für Schritt wieder heran. Der Offensivspieler kam beim 1:0-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach in der Schlussphase zu einem Kurzeinsatz und hinterließ dabei einen positiven Eindruck.

Mit Blick auf das kommende Bundesliga-Spiel bei Eintracht Frankfurt (Samstag, 18:30 Uhr) ist der 21-Jährige erneut eine Option. Cheftrainer Ole Werner bestätigte auf der Pressekonferenz: „Er wird in Frankfurt dabei sein. Ob er anfängt, ob er reinkommt, haben wir noch nicht entschieden.“

Behutsamer Aufbau


Nach seiner Rückkehr wurde Gruda zunächst gesteuert. „Es war ein rascher Aufbau bei ihm“, erklärte Werner, weshalb man ihn zu Wochenbeginn noch etwas im Trainingsbetrieb dosierte. Gleichzeitig betonte der Coach, dass der Offensivspieler seinen Kurzeinsatz gegen Gladbach „sehr gut“ über die Bühne gebracht habe.

Ouédraogo mit Vorteilen?


Trotzdem könnte ein direkter Startelfeinsatz zunächst ausbleiben. Die Entscheidung soll laut Werner erst kurzfristig fallen, wobei Assan Ouédraogo derzeit die etwas besseren Karten haben dürfte.

Der Youngster erhielt zuletzt bereits mehr Spielzeit und kam gegen Gladbach rund 30 Minuten zum Einsatz, nachdem er zuvor gegen Bremen ebenfalls eingewechselt worden war. Diese Entwicklung könnte ihm nun einen leichten Vorteil im Rennen um einen Platz in der Startelf verschaffen. „Assan fühlt sich gut und macht einen guten Eindruck“, erklärte Werner.

Damit bleibt die Situation offen: Gruda ist an Bord, ein Startelfeinsatz jedoch nicht garantiert.