Chema Andrés hat beim VfB Stuttgart zuletzt ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Der 20-jährige Sechser brachte nach seiner Einwechslung beim 2:4 gegen den FC Bayern München spürbare Impulse ins Spiel der Schwaben, überzeugte mit Präsenz gegen den Ball und trug sich zudem in die Torschützenliste ein.
Entsprechend positiv äußerte sich Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor dem DFB-Pokal-Halbfinale gegen den SC Freiburg (Donnerstag, 20:45 Uhr) zur aktuellen Entwicklung des Spaniers.
„Absoluter Formanstieg“
„Er ist für mich näher herangerutscht, das sehe ich genauso“, erklärte Hoeneß auf Nachfrage zur Rolle des Mittelfeldspielers. Chema befinde sich bereits seit einigen Wochen wieder in einem klar positiven Trend.
Der Coach sprach von einem „absoluten Formanstieg“, nachdem der Youngster zuvor ein kleineres Tief durchlaufen habe. Für einen jungen Spieler sei eine solche Phase jedoch völlig normal.
Wichtige Rolle im Saisonendspurt?
Besonders in München habe Chema nach den Wechseln eine wichtige Rolle übernommen. Hoeneß machte deshalb deutlich, dass der defensive Mittelfeldspieler in den kommenden Wochen weiter an Bedeutung gewinnen wird.
„Er wird sicher in den nächsten Spielen für uns eine Rolle einnehmen, da kann man sich sicher sein“, so der VfB-Trainer.
Startelf gegen Freiburg oder Bremen?
Damit steigen auch die Chancen auf mehr Einsatzzeit von Beginn an. Im zentralen Mittelfeld konkurriert Chema weiterhin mit Atakan Karazor, hat sich zuletzt aber klar angenähert.
Bereits im Pokalduell mit Freiburg könnte der 20-Jährige erneut gefragt sein. Aber auch im anschließenden Bundesliga-Spiel gegen den SV Werder Bremen (Sonntag, 15:30 Uhr) könnte Chema ein Kandidat für die Startelf sein.