Beim 1:0 im Nachholspiel gegen den Hamburger SV hat Christian Kofane bei Bayer 04 Leverkusen mal wieder eine Chance in der Startelf bekommen – und zahlte das Vertrauen direkt zurück. Der Mittelstürmer erzielte den Siegtreffer und machte nicht nur damit auf sich aufmerksam.
Cheftrainer Kasper Hjulmand ordnete die Leistung des 19-Jährigen vor dem Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg (Samstag, 15:30 Uhr) ein. Kofane habe nach seiner Teilnahme am Afrika-Cup zunächst ein kleines Zwischentief gehabt, das er nun aber hinter sich zu lassen scheint.
„Kofi hatte ein wenig Probleme nach dem Afrika-Cup“, erklärte Hjulmand. Umso wichtiger sei sein Auftritt gegen den HSV gewesen. „Es war so eine großartige Leistung – nicht nur das Tor, sondern auch seine Mentalität, der Fleiß und das Pressing.“
Turbulentes Jahr
Der Trainer hob besonders die Intensität hervor, mit der der Angreifer arbeitete. Zudem schwärmte er von dessen Technik: „Ich habe früher nie so einen Linksfuß gesehen.“
Die Phase nach dem Turnier mit Kamerun sei für den jungen Stürmer eine besondere Herausforderung gewesen. Kofane sei erst 19 Jahre alt, vor rund zwei Jahren nach Europa gekommen, habe sich zunächst in Spanien hochgearbeitet, ehe er im Sommer nach Leverkusen wechselte.
Kurz darauf folgte bereits der Afrika-Cup – sein erstes großes Turnier im Herrenbereich. Danach direkt wieder im Klub-Alltag loszulegen, „ist natürlich schwierig“, erklärte Hjulmand. Inzwischen hat der Angreifer offenbar den Rhythmus wiedergefunden und das mit dem Auftritt unter der Woche untermauert: „Er ist zurück und ich bin sehr glücklich darüber.“