Das Werben der englischen Topklubs um Christian Kofane intensiviert sich, doch Bayer 04 Leverkusen zeigt im Poker um den 19-jährigen Angreifer klare Kante. Erstmals hat sich nun Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes zu der Personalie geäußert und betont: „Wir planen fest mit Kofi.“ Gegenüber dem kicker fügte der Funktionär an: „Wir gehen davon aus, dass er bleibt.“
Ein Abgang des kamerunischen Nationalspielers in diesem Sommer ist damit zwar unwahrscheinlich, aber nicht gänzlich ausgeschlossen. Nach Informationen von BILD und kicker orientiert sich die Werkself im Falle eines Wettbietens an der zuvor von Berater Eric Depolo ausgerufenen Summe. Intern sei eine Schmerzgrenze von 100 Millionen Euro festgelegt worden, bei der die Leverkusener gesprächsbereit wären.
Kofane passt perfekt in das System von Martínez
Vor allem der Arsenal FC soll große Stücke auf den robusten Stürmer halten, der im Sommer 2025 für nur 5,25 Millionen Euro von Albacete nach Leverkusen wechselte. Die Gunners-Vertreter schwärmten nach den Champions-League-Duellen der vergangenen Saison sogar direkt bei den Bayer-Verantwortlichen von den Qualitäten des Youngsters. Neben Arsenal gilt auch Newcastle United als interessiert.
In Leverkusen hat man jedoch sportlich beste Argumente für einen Verbleib. Der neue Cheftrainer Carles Martínez setzt bei der Werkself auf ein hohes, aggressives Pressing. Eine intensive Spielweise, die dem laufstarken Kofane deutlich besser auf den Leib geschneidert sei als seinem teaminternen Konkurrenten Patrik Schick, wie der kicker schreibt. Bei einem Vertrag bis 2029 sitzt Bayer im Poker ohnehin am längeren Hebel.