Der SC Freiburg hat das Bundesliga-Duell mit dem FC St. Pauli nach Rückstand noch gedreht – und dabei auch von gezielten Anpassungen zur Halbzeit profitiert. Nach dem 0:1-Pausenstand setzte sich das Team von Julian Schuster am Ende mit 2:1 durch.
Der Trainer erklärte im Anschluss, dass taktische Umstellungen und auch frische Kräfte den Ausschlag gaben. „Sowohl als auch“, sagte Schuster mit Blick auf die Frage nach den Gründen für die Leistungssteigerung.
Frische Impulse greifen
Bereits während des ersten Durchgangs habe man Anpassungen vorgenommen und den Spielaufbau auf eine Dreierstruktur umgestellt. Ziel sei es gewesen, weniger durchs Zentrum zu spielen, wo es „einfach sehr eng war“.
Entscheidend waren dann auch die personellen Wechsel: Mit Cyriaque Irié, der zur Pause für Niklas Beste kam und später eine Vorlage lieferte, sowie Derry Scherhant (Einwechslung in der 68. Minute für Vincenzo Grifo) brachte Freiburg gezielt neue Impulse ins Offensivspiel.
„Wenn du mit Irié einen Eins-gegen-eins-Spieler bringst, der für Momente sorgt, und genauso mit Derry Scherhant, dann hilft dir das“, erklärte Schuster. Die frischen Kräfte hätten Räume geschaffen und für mehr Durchschlagskraft gesorgt. „Das war Teil der Überlegungen, dass wir ein gewisses Übergewicht und Stabilität bekommen.“
Am Ende zahlten sich die Anpassungen aus: Freiburg drehte die Partie und belohnte sich für eine deutlich verbesserte zweite Halbzeit mit drei wichtigen Punkten.