Dan-Axel Zagadou
VfB Stuttgart
Zagadou mit schwierigem Comeback

Robin Meise

Dan-Axel Zagadou hat beim VfB Stuttgart nach längerer Verletzungspause sein Startelf-Comeback gefeiert. Der 26-jährige Innenverteidiger stand gegen den SV Werder Bremen erstmals seit seiner Muskelsehnenverletzung im Oberschenkel wieder von Beginn an auf dem Platz, erlebte jedoch einen schwierigen Nachmittag.

Zur Halbzeit reagierte Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ersetzte den Franzosen durch Ramon Hendriks. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel fand der VfB-Coach klare, aber zugleich einordnende Worte. „Ich glaube, das kann er besser. Das weiß er“, erklärte Hoeneß.

Deshalb habe man bereits in der Pause gehandelt. „Wir haben Daxo einfach schon in viel besseren Spielen gesehen“, so der Trainer weiter.

Risiko nach langer Pause bewusst eingegangen


Hoeneß machte deutlich, dass ein Einsatz nach langer Ausfallzeit naturgemäß mit Unsicherheiten verbunden sei. „Es war klar, dass es ein gewisses Risiko ist, wenn du lange nicht gespielt hast“, sagte der 43-Jährige. Gleichzeitig sei irgendwann der Moment gekommen, an dem Zagadou wieder Spielpraxis sammeln müsse.

Personalsorgen in der Defensive


Hinzu kam die angespannte personelle Lage in der Abwehr. Durch die Ausfälle von Finn Jeltsch und Ameen Al-Dakhil seien die Optionen zuletzt begrenzt gewesen, sodass Stuttgart bewusst auf Zagadou setzte.

„Wir hatten ein, zwei wirkliche Grenzfälle. Insbesondere hinten dann auch durch die Ausfälle“, erklärte Hoeneß.

Vertrauen bleibt bestehen


Trotz des schwierigen Auftritts stellte der Coach klar, dass das Vertrauen in den Innenverteidiger ungebrochen sei. „Wir trauen Daxo generell immer sehr viel zu und das hat er auch schon oft genug bewiesen.“

Für Zagadou dürfte es nun darum gehen, über Training und weitere Einsatzminuten wieder in den Rhythmus zu finden. Nach langer Pause bleibt Geduld gefragt.