Danny Latza
1. Bundesliga
Latza nach Sperre zurück ins Zentrum? Keine Garantie von Lichte

Kristian Dordevic

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Den ersten Sieg dieser Bundesligasaison hat der 1. FSV Mainz 05 eingefahren. Und ausgerechnet beim 3:1 gegen den SC Freiburg fehlte Kapitän Danny Latza gelbgesperrt, der zuvor immer von Beginn an aufgelaufen war. Kriegt er seinen Platz gegen Hoffenheim jetzt zurück oder wird der Siegertruppe noch mal das Vertrauen ausgesprochen?

"Da werde ich mich nicht festlegen", sagt Jan-Moritz Lichte im Hinblick auf ein Startelfcomeback von Platzhirsch Latza. "Danny ist wieder dabei. Danny ist motiviert, gibt Gas, wie die anderen Spieler auch. Deshalb: alles in Ordnung", führt der 05-Coach aus.


Barreiro bringt sich in gute Position

Einen sehr guten Auftritt in Freiburg legte Leandro Barreiro (LigaInsider-Note 1,5) hin, der ihm anschließend auch (mediales) Lob zuteilwerden ließ. Ein starkes Bewerbungsschreiben für einen erneuten Platz in der Anfangsformation.

Nächster Konkurrent im Bunde ist Edimilson Fernandes. Wie Barreiro gehörte er am vergangenen Wochenende der Mainzer Startelf an. Eindruck hatte der Schweizer vor Kurzem besonders mit seiner Vielseitigkeit hinterlassen, als er im Verlauf des Spiels gegen Schalke (2:2) mehrere Posten bekleidete.


Fernandes ist vielseitig und defensiv stark – es geht "noch mehr"

Darauf geht Licht noch mal ein: Fenandes könne "defensiv seine Wege machen", hat mit seiner Größe (1,90 Meter) "eine gewisse Kopfballstärke", bringe auch eine Zweikampfstärke mit sich, "wenn er voll reingeht" und habe ein gutes Tempo.

Mit dem Ball könne er ebenfalls "vieles" – hier sieht der Trainer aber Luft nach oben. Oder "so ein bisschen Entwicklungspotenzial", um es positiver zu formulieren. "Wenn er sich vielleicht in entscheidenden Momenten aktiver einschalten würde …"

Fernandes' Tor gegen Werder Bremen am Ende der Vorsaison sieht Lichte als typisches Beispiel, um zu erkennen, "was noch mehr in ihm schlummert". Es gilt, "Schritt für Schritt dahin zu kommen".

Um zur Flexibilität zurückzukommen: "Wenn du das alles vereinst, dann kannst du auf verschiedenen Positionen spielen." Mit dem Allrounder-Auftritt gegen Schalke hinterließ Fernandes zudem als mannschaftsdienlicher Spieler einen Eindruck beim Mainz-Coach.