Dayot Upamecano
FC Bayern München
Bayern setzt Frist für Upamecano-Ents­chei­dung

Robin Meise

Beim FC Bayern München ist in der Personalie Dayot Upamecano offenbar eine Grundsatzentscheidung gefallen. Wie BILD berichtet, haben die Verantwortlichen dem 27-jährigen Innenverteidiger ein Ultimatum gestellt: Bis Mitte Februar muss Upamecano über seine sportliche Zukunft entscheiden.

Dem Franzosen liege bereits seit Weihnachten ein Vertragsangebot vor, das nun nicht mehr nachgebessert werden soll. Sportvorstand Max Eberl treibt die Angelegenheit voran und wird dabei vom Aufsichtsrat gestützt. Die Botschaft ist klar: Upamecano muss sich entscheiden – entweder für eine Verlängerung zu den vorgelegten Konditionen oder eben gegen einen Verbleib über den Sommer 2026 hinaus, wenn sein aktueller Kontrakt ausläuft.

Grundsätzlich fühlt sich der Abwehrspieler laut dem Bericht wohl in München und möchte die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Vincent Kompany fortsetzen. In den vergangenen Wochen hakte es jedoch immer wieder an Detailfragen, insbesondere bei den finanziellen Rahmenbedingungen und einer möglichen Ausstiegsklausel.

So sollen Upamecano und seine Berater unter anderem auf eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund 65 Millionen Euro gedrängt haben, die bereits im Sommer 2027 greift. Zudem stehen ein Jahresgehalt inklusive Boni von rund 20 Millionen Euro sowie ein Handgeld in gleicher Höhe im Raum.

Mit der gesetzten Frist will der Rekordmeister nun zumindest Planungssicherheit schaffen. Ob Upamecano das Angebot annimmt oder die Bayern spätestens im Sommer zu einer anderen Lösung gezwungen sind, dürfte sich damit zeitnah entscheiden.